Diagnostik, Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, OP
Heimatuni
Frankfurt
Kommentar
Das Klinikum Darmstadt hat zurecht einen guten Ruf im Pj-Portal.
Es fängt bei einfachen Dingen an, wie gestellte Kleidung, die man täglich sich abholen kann, dass der Chefarzt/Oberärzte wissen, dass ein PJler kommt oder eine private PJ-Wohnung mit eigenen Umkleiden, Toilette und kleine Küche. Bettina, die PJ-Beauftragte, kümmert sich super um einen und hat immer ein offenes Ohr.
Nichtsdestotrotz ist man, wie überall anders auch, selbstverantwortlich, wieviel man im chirurgischen tertial mitnimmt: Eigeninitiative, Interesse und Mut zu fragen bringen einem im Verlauf Vorteile
Wie z.B. operieren mit dem Chefarzt oder komplett eigenständiges Arbeiten in der ZNA (mit anschließender Rücksprache selbstverständlich). Es wird einem viel Arbeit anvertraut, wenn man das möchte und interessiert an der Chirurgie ist.
Zusätzlich hat man jeden Mittwoch von 13-16 Uhr 3x1h Seminare aus unterschiedlichsten Fachbereichen und alle 2 Wochen ein EKG-Seminar, das einem wirklich weiterhilft, auch als „EKG-Hasser“.
Das Essen ist kostenlos und in der Klinik gibt es überall Wasserspender, an denen man seine Flasche füllen kann.
Man muss seine Arbeitszeit einstechen, was im chirurgischen tertial aber eher einem zu Gute kommt, da man doch öfter mal länger bleibt wegen OPs oder ZNA. Überstunden kann man dann ausgleichen.
Im chirurgischen Tertial gibt es eine einwöchige Pflichtrotation in die Pathologie. Ich persönlich empfand das als weniger lehrreich. Dennoch war es mal ganz interessant zu sehen, wie der Alltag eines Pathologen aussieht, wie man Anforderungen an die Histologie formulieren sollte etc. Mit etwas Glück kann man auch eine Obduktion miterleben.
Zusammenfassend kann ich das chirurgische Tertial in Darmstadt nur weiterempfehlen.