Das PJ-Tertial am Klinikum Darmstadt hat mir sehr gut gefallen. Die Organisation ist wirklich sehr gut durch eine eigens für Studierende Angestellte Mitarbeiterin, mit der man gerne auch mal einen Kaffee trinken und plaudern kann. Die PJler*innen haben ihren eigenen Bereich mit Umkleiden und Aufenthaltsraum. Vor- oder auch Nachteil ist, dass die Zeit erfasst wird, d.h. 8,5h/d (Ausnahme freitags: nur 4h, der Rest ist lehrnfrei). Überstunden werden so erfasst und können an einem anderen Tag wett gemacht werden, man muss aber sonst auf seine Stunden kommen und kann nicht früher gehen, auch wenn nichts zu tun ist.
Die neurologische Abteilung ist sehr groß und hat alle möglichen Bereiche. Schwerpunkt liegt im Schlaganfallbereich. Es gibt neben der Normalstation und Stroke aber auch eine neurologisch geführte Intensivstation, elektrophysiologische Diagnostik, Ambulanzen und natürlich den Bereich der Notaufnahme. Durch alle Bereiche wird einmal durchrotiert, bis man im Anschluss wieder für ein paar Wochen auf Normalstation routiert und dann eigene Patienten übernimmt. Einer der Oberärzte ist Ansprechpartner für die Studierenden und es gibt 1x/Woche für eine Stunde eine Weiterbildung mit ihm und allen Studentierenden, die gerade in der Neuro sind. Während meiner Zeit hat sie aber nur 3x stattgefunden.
Für die ganze Abteilung ist geplant, dass es 2x/Woche für jeweils eine halbe Stunde eine Fortbildung gibt, die jeweils von einem Kollegen übernommern wird. Das war wirklich ganz cool und hat i.d.R. auch stattgefunden.
Morgens gibt es immer eine Frühbesprechung, bei der mit den Neuroradiologen die CTs/MRTs des letzten Tags besprochen werden.
Das Team ist nett, man wird schnell aufgenommen und hat nicht das Gefühl, als billige Arbeitskraft genutzt zu werden. Auf Normalstation geht man meist auch als Team zusammen Mittagessen.