Super Tertial!
Tolles Team, vom Hausmeister bis zum Chefarzt alle per du.
Einteilung in den OP oder Notaufnahme immer eindeutig im Dienstplan, d.h. man muss sich seine Aufgaben nicht suchen sondern klare Anweisungen bekommt, wo man anpacken muss.
In der Notaufnahme werden die Patienten vom PJler (dort Unterassistenten) zuerst gesehen und anschließend an den diensthabenden Arzt übergeben. Dabei kann man Diagnose und weitere Therapie vorschlagen. Körperliche Untersuchungen werden oft erklärt, besonders an Knie, Schulter und Sprunggelenk wird man ziemlich routiniert. Im OP lagert man die Patienten, hält Haken und darf kleine Sachen selbst machen (z.B. Nähen, ev. Osteosynthese). Auch beim Haken halten wird erklärt.
Das Essen ist super, der Koch ein Sterne-Koch. Die Unterkunft ist ca. 2min von der Klinik entfernt und zentral gelegen.
Weiterhin wird man regelmäßig zu Nachtdiensten und 24h-Diensten eingeteilt.
Wichtig zu wissen ist, dass im Winter deutlich mehr zu tun ist als im Sommer.
Kleinere operative Eingriffe darf man erst machen, wenn die Chefs merken, dass man nicht zwei linke Hände hat.
Das Arbeitsklima ist aber top, wenn man möchte lernt man total viel ohne der typisch deutsche Arbeitssklave zu sein.
Last but not least, die Umgebung ist der Hammer. Jeder der in seiner Freizeit gerne aktiv ist und die Natur mag, wird von St. Moritz überwältigt sein.
Jeder der dort eine Anstellung bekommt, kann sich sehr auf die Zeit dort freuen.
Für alle Studenten der Uni Leipzig:
Wichtig ist, sich vorher das Einverständnis vom Lehrbeauftragten zu holen, da dass 2009 (Oberarzt Klima) doch recht schwierig war!
Bewerbung
etwa 1 Jahr vorher Anfrage nach freien Stellen per Email mit anschließender schriftlicher Bewerbung