Pro:
- viel Freizeit wenn es genug Uhus gibt und man auf Station eingeteilt ist (man darf eher gehen, wenn nichts mehr zu tun ist)
- viel Einsatz in der Notaufnahme und dort sehr selbstständiges Arbeiten möglich
- eigenes Telefon, genug Kleidung, genug PCs
- vergünstigtes Essen ab 13:30 Uhr für 5 Franken
- Assistenzärzte sind sehr dankbar und super lieb!
- Nähe zu Zürich (ca. 15min. mit der S-Bahn)
- Urlaubstage (flexible Planung möglich)
Contra:
- Arbeiten am Wochenende (12-20 Uhr, dafür Freitag und Montag frei) ca. 1x/Monat
- eher wenig Bezahlung, da Wohnheim noch monatlich 480 Franken kostet
- viele zusätzliche Beträge für Wohnheim z.B. Reinigungsgebühr für 200 Franken, Rundfunkbeitrag 90 Franken
- OPs nur Ortho (Hüft-, Knie-TEPs, Arthroskopien)
- Station eher langweilig, man betreut keine eigenen Patienten, es gibt nichts zu tun
- wenig Dankbarkeit seitens Oberärzte und OP-Pflege (z.B. wenn man länger bleibt oder den ganzen Tag im OP steht)
- Unterricht eigentlich 1x wöchentlich, fand bei uns manchmal nicht statt
- generell wenig Teaching
Fazit: Für mich war das Tertial im Sommer ideal, da ich viel erleben konnte und auch immer die Möglichkeit genutzt habe, früher zu gehen. Da mein Interesse an der Chirurgie begrenzt ist, war es für mich auch in Ordnung im OP zu stehen, Haken zu halten, nichts machen zu dürfen und immer wieder in die gleichen OPs eingeteilt zu sein. Wer dort mehr Abwechslung oder Teaching während der OP wünscht, ist eher fehl am Platz. :D Wir konnten auch immer Mittagspause machen und haben die auch ausgenutzt! Die Notaufnahme hat super viel Spaß gemacht, die Oberärzte dort sind meistens lieb und lassen einen viel selbstständig machen. Wundversorgung kann man dort immer alleine machen! Allem in Allem sind die meisten schon sehr lieb und ich hab mich in dem kleinen Spital schnell eingelebt und wohlgefühlt.
Bewerbung
ca. 1,5 Jahre vorher per E-Mail bei der Chefarztsekretärin Cornelia Muff