PJ-Tertial Innere in Universitaetsklinikum Regensburg (3/2025 bis 6/2025)

Station(en)
Intensivstation 92 (I am a star)
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
All in all würde ich mein PJ-Tertial nicht noch einmal auf der Intensivstation 92 (I am a star) machen und es Stand jetzt auch keinem empfehlen. (Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass das eine Momentaufnahme ist und von verschiedenen Faktoren abhängt und es sich inzwischen auch geändert haben kann- jedoch fande unser Turnus, der Turnus nach uns, als auch der Turnus vor uns, es dort nicht gut!). Falls ihr wirklich dort hinwollt- informiert euch im Voraus was die aktuellen PJler berichten!

Das PJ-Tertial in der Inneren Medizin am Universitätsklinikum wird in 2 mal 2 Monate aufgeteilt, die man dann auf zwei verschiedenen Stationen verbringt.
Das hier geht über die 2 Monate I am a star (Intensivstation 92):

KONTRA:
- Stimung im Ärzte-Team schlecht, viele Kündigungen seitens der Ärzte in der Gastroenterologie- interne Probleme
- Ärzte leider sehr überarbeitet wegen vielen Überstunden und Zusatzschichten (und die ÄrztInnen tun einem echt leid!)
- sehr viele unerfahrene Assistenten sind nachgerückt, keiner von denen hat was erklärt, weil sie selbst auch absolut keinen Plan hatten und früher nachgerück sind, wegen den Kündigungen der anderen
- ich war geschockt was für einen Umgangston eine Oberärztin aus der Gastroenterologie bei Ihrem kurzem Besuch auf der Intensivstation gegenüber den Assistenzärzten gewählt hat
- Situation in der Pflege auch angespannt, wirkt sich leider auch auf Stimmung auf Station aus
- es gab auch an sich nette Assistenzärzte- ABER nichtsdestrotrotz wurde von fast keinem was erklärt/der PJler überhaupt mitgenommen, man war oft Luft für die Assistenzärzte (und wir hatten uns vorgestellt und waren die ganze Zeit da!)
- man war meistens einfach nur der Handlanger für alles

PRO:
- der PJ-Unterricht für alle PJler war sehr sehr sehr gut
- man konnte Pausen machen
- ich durfte ein paar 3 Aszites punktieren, 1 ZVK legen und 1 Arterie legen
- man sieht spannende Krankheitsbilder auf der Intensivstation (aber auch tragische Krankheitsverläufe)
- ich konnte zufälligerweise zu einer Lebertransplantation mit- was serh toll war
- es gab ein paar wenige nette Assistenten, die versucht haben einem wirklich was beizubringen oder zumindest mitzunehmen (leider die absolute Minderheit)

Im Vergleich wie die andere PJ-Hälfte in der Inneren Medizin war und wie meine anderen Tertiale waren, kann ich mit meinen Erfahrungen die Intensivstation 92 niemanden empfehlen und muss ehrlichweise sagen, dass die 2 Monate dort nicht gut waren... ich würde da eine andere Station am UKR wählen :)


Bewerbung
Bewerbung über die Uni-Regensburg und nicht über das PJ-Portal (zumindest war das bei uns noch so). Informiert euch frühzeitig über die Fristen, die sind anders als die vom PJ-Portal!
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
EKG
Patientenvorstellung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Punktionen
EKGs
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
4
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
3
Unterricht
1
Betreuung
4
Freizeit
1
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
4

Durchschnitt 3.27