PJ-Tertial Innere in St.-Antonius-Hospital Kleve (3/2025 bis 6/2025)

Station(en)
Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie, Lipidologie und Infektiologie
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Duesseldorf
Kommentar
Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie, Lipidologie und Infektiologie am Katholisches Karl Leisner Klinikum - St.-Antonius-Hospital Kleve unter der Leitung von Chefarzt Dr. Ufuk Gündug ist eine außergewöhnlich wertvolle und sehr empfehlenswerte Ausbildungsstätte. Von Beginn an spürt man die angenehme, wertschätzende Atmosphäre, die das Arbeiten, Lernen und den täglichen Austausch mit den Menschen zu einer echten Bereicherung macht. Dr. Gündug ist ein äußerst herzlicher und zugewandter Mensch, der über ein beeindruckendes Fachwissen verfügt und dieses mit großer Begeisterung, Geduld und Freude weitergibt.
Bereits vor Beginn des PJ findet ein persönliches Vorgespräch statt, in dem alle wichtigen Fragen und Wünsche offen besprochen werden können. Diese strukturierte und gleichzeitig sehr menschliche Herangehensweise setzt sich im gesamten Tertial fort. In meinem Tertial waren wir mehrere PJler*innen, und die vier Monate ließen sich hervorragend aufteilen: jeweils ein Monat auf Station, in der ZNA, auf der Intensivstation sowie ein gemischter Monat. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auch Einblicke in andere Kliniken wie Kardiologie oder Nephrologie zu erhalten – wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die Klinik von Dr. Gündug so besonders ist, dass man sie nur ungern verlässt.
Das gesamte Team begegnet den PJler*innen mit großer Offenheit und Freundlichkeit. Man fühlt sich vom ersten Tag an willkommen und als wertvoller Teil des Teams. In jedem Abschnitt steht eine feste ärztliche Mentor*in aus dem Kreis der Assistenzärzt*innen zur Seite, sodass man jederzeit eine verlässliche Ansprechperson hat. Besonders positiv ist auch, dass ungefähr zur Hälfte des Tertials ein weiteres Gespräch mit dem Chefarzt stattfindet, in dem das PJ offen reflektiert wird. Ideen, Wünsche und Rückmeldungen der PJler*innen werden ehrlich erfragt, ernst genommen und wertgeschätzt – etwas, das keineswegs selbstverständlich ist.
Auch die Studientage waren nach Absprache sehr unkompliziert und flexibel planbar. Man konnte sich darauf verlassen, einen Studientag pro Woche frei einteilen zu können – etwas, das gerade dann besonders wertvoll ist, wenn man nebenbei noch einem Nebenjob nachgeht oder familiäre Verpflichtungen, zum Beispiel mit Kindern, hat.
Ein besonderes Highlight ist außerdem die Oberärztin der ZNA, die ihr Wissen mit großer Freude und Engagement vermittelt. Unter ihrer Anleitung darf man früh eigenständig Patient*innen aufnehmen und betreuen. Dabei hat sie ein ausgesprochen gutes Gespür dafür, welche Fähigkeiten bereits vorhanden sind, und wählt die Fälle entsprechend passend aus. So entsteht eine ideale Balance aus Förderung, Herausforderung und stetigem Lernfortschritt – immer begleitet von dem sicheren Gefühl, nie allein gelassen zu werden.
Generell darf man sehr viel praktisch mitarbeiten: Arztbriefe schreiben, Sonografien durchführen, Patient*innen untersuchen und aufnehmen sowie Fälle in verschiedenen Besprechungen vorstellen, beispielsweise in der Morgen-, Diabetes- oder Antibiotika-Besprechung. Nachwuchsförderung wird hier wirklich gelebt. Gleichzeitig wird großer Wert auf einen respektvollen, freundlichen und wertschätzenden Umgang im gesamten Team gelegt – ausdrücklich auch gegenüber den nicht-ärztlichen Mitarbeitenden. Besonders schön ist zudem, dass der Chefarzt aktiv dazu ermutigt, gemeinsam Mittagspause zu machen, den Austausch untereinander zu pflegen und ein echtes Teamgefühl aufzubauen. Auch die Sekretärin ist sehr engagiert, in viele Abläufe eingebunden und erkundigt sich regelmäßig nach dem Befinden der PJler*innen, was zusätzlich zu der angenehmen Atmosphäre beiträgt.
Insgesamt macht es einfach große Freude, in dieser Klinik zu arbeiten und zu lernen. Wer hier sein Tertial absolviert, kann sich auf eine fachlich wie menschlich bereichernde Zeit freuen – und wird feststellen, dass die vier Monate wie im Flug vergehen. Die Abteilung ist sogar so einzigartig, dass wir PJler*innen am Ende eine Dankeskarte und ein Geschenk erhalten haben, womit uns für unsere Arbeit gedankt wurde. So etwas habe ich sonst noch nirgendwo erlebt.
Bewerbung
Über das PJ-Portal und dann über das PJ-Büro des KKLE sowie persönliches Vorstellungsgespräch beim Chefarzt.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
EKG
Patientenvorstellung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Eigene Patienten betreuen
EKGs
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Punktionen
Braunülen legen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
ca. 400 EUR

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1