Zusammengefast: Es war ein fantastisches Tertial. Das Team ist sowohl von pflegerischer als auch von ärztlicher Seite äußerst angenehm. Man konnte viel mitnehmen und lernen. Die Arbeitszeiten waren an die allgem. Zeiten der Assistenzärzte angepasst, das waren also eher unter 8 Stunden. Leider war ich zu einer Zeit da, als eine kleine Flaute im Patientenaufkommen war (sowohl neonatologisch als auch allgemienpädiatrisch). Dadurch wurde sich aber mit einigen selteneren Fällen äußerst ausführlich beschäftigt und man bekam etwas mehr Erklärungen, worüber ich mich nicht beschwere.
Allgemein läuft man am Anfang eher mit in Visiten usw. und kann dann auch bei genügendem Können die Aufnahmen und U-Untersuchungen + BEs machen. Anrufe aus der Rettungsstelle kommen immer zwischendurch und man kann dort auch immer mitgehen. Weiterhin gibt es den Fachbereich Psychosomatik, wodurch man dort auch einen sehr breiten Eindruck der gesamten Pädiatrie bekommt (und wie viel man mit dem Jugendamt eigentlich zu tun hat). Wenn Zeit und der Wunsch besteht kann man mit in die Sprechstunden (Sono, Echo Neugeborene, Rheuma/Gasto) gehen. Man frühstückt mit den Schwestern und Ärzten zusammen und Mittag gehen die Ärzte gemeinsam essen.
Ich war im Allgemeinen super zufrieden und konnte viel mitnehmen, hätte am liebsten noch ein weiteres Tertial da machen können :)
PJ-Unterricht: fand fast wöchentlich statt und war ziemlich gut strukturiert
Essen: kostenlos und ziemlich lecker