Pro:
- kleines Haus, man kennt jeden sehr schnell
- flache Hirarchien,sehr positive Grundstimmung im Team
- weibliche Chefärztin als Vorbild für Studentinnen, insb. wenn man den Wunsch nach einer chirurgischen Fachrichtung hegt
- PJ Unterricht für alle PJler durch Innere, Gyn und Chirurgie (z.B. laproskopisches Operieren an Hühnerschenkeln, Nahtkurs)
- 1x wöchtentlich stattfindene Lehrvisiten in der Gyn (mittwochs), Allgemeinchirurgie (donnerstags) und Unfallchirurgie (freitags)
- man rotiert in die Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie und in die Notaufnahme
- Wirbelsäulenchirurgie neu seit 01/2026
- viel selbstständiges Arbeiten
- in der Allgemeinchirurgie häufig 1. Assistenz
- Hospitation in Gyn/Kreissaal und Anästhesie möglich
- kostenloses Mittagessen (glutenfrei möglich, jedoch nicht Zöliakie-geeignet)
- Aufwandsentschädigung
- keine Pflicht zu Nacht- oder Wochenenddiensten (werden nicht extra vergütet)
- freiwillig können Spätdienste mit flexiblen Zeiten gemacht werden (reguläre Dienstzeit 7:30 Uhr- 16 Uhr)
- Einführungs-, Zwischen- und Abschlussgespräch wurden geführt
Contra:
- manchmal entstand der Eindruck, dass der Pflege das Verständnis für die Aufgaben eines PJlers fehlt
- jeden Donnerstag werden entweder 3 Hüften oder 3 Knie durch Belegärzte operiert, in der die PJler als Hakenhalter fungieren müssen. Hier empfehle ich es sich untereinander abzusprechen und sich abzuwechseln.
- in der UCH fehlte mir die Abwechslung, ich war leider ausschließlich in Hüft TEPs oder Knie TEPs
- Fahrtweg/Pendelei
Insgesamt hatte ich ein wirklich tolles und lehrreiches PJ, ich wurde gut ins Team integriert und es wurde stets respektvoll und freundlich mit mir umgegangen. Durch die Pendelei aus Freiburg sind die Tage schon sehr lang, besonders weil man meistens wirklich bis 16 Uhr in der Klinik ist. Wenn man jedoch wirklich etwas Lernen und aus dem PJ mitnehmen will oder mit einer chirurgischen Fachrichtung liebäugelt, dann lohnt sich der Fahrtweg.