PJ-Tertial Anästhesiologie in Klinikum Ernst von Bergmann (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
OP und AIT
Einsatzbereiche
OP, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
PJ-Tertial Anästhesie (2 Monate OP, 2 Monate AIT)
Ich war im Rahmen meines 1. PJ-Tertials insgesamt vier Monate in der Anästhesie im EvB – zwei Monate im OP und anschließend zwei Monate auf der AIT. Es war für mich eine unglaublich schöne und lehrreiche Zeit.

OP (2 Monate)
Im OP wurde ich direkt lieb aufgenommen. Es gab keinen festen Ansprechpartner, sodass man selbst entscheiden konnte, welche OPs man begleiten möchte. Ich durfte unter Anleitung viel praktisch arbeiten, Narkosen begleiten und teilweise selbstständig durchführen – Larynxmasken durfte ich selbstständig legen und teilweise auch selbstständig intubieren.

AIT (2 Monate)
Die Zeit auf der AIT war für mich persönlich die schönste Zeit des Tertials. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt und wurde nicht als „PJlerin auf Zeit“, sondern als Teammitglied gesehen. Hierarchien waren praktisch nicht vorhanden, der Umgang war total respektvoll – auch gegenüber der Pflege – und ich habe hier gemerkt, dass alle wirklich ein Team sind.
Ich durfte eigene Patienten betreuen, Therapien durchführen und wurde aktiv im Stationsalltag eingebunden. Fragen wurden auch in stressigen Situationen mit unglaublich viel Geduld erklärt. Beim Legen von Arterien und anderen praktischen Fähigkeiten wurde nicht auf die Zeit geachtet, sondern darauf, dass man es sicher lernt – ganz ohne Druck. Zudem sind Ärztinnen und Ärzte selbstständig auf mich zugekommen, um mir spannende Fälle zu erklären oder mit mir zusammen praktische Fähigkeiten zu üben, wie eine ausführliche neurologische Untersuchung, die Beurteilung des Volumenstatus, die Beatmungstherapie von Patienten oder Sonografie.
Ein großes Dankeschön an alle Ärztinnen und Ärzte der AIT! Es war eine so lehrreiche und schöne Zeit, die ich jetzt schon vermisse.

Rahmenbedingungen:
Es gab dreimal pro Woche PJ-Unterricht, für den sich die Ärztinnen und Ärzte viel Mühe gegeben haben. Zusätzlich hatte man einen Studientag pro Woche, den man frei nutzen konnte. Das Mittagessen war kostenlos und es war eigentlich immer möglich, essen zu gehen. Wenn ich mal nicht gegangen bin, dann aus eigener Entscheidung, weil ich lieber weiter am Patienten bleiben oder etwas Spannendes nicht verpassen wollte – es wurde mir nie verwehrt.

Fazit
Rückblickend war das Tertial für mich absolut positiv, vor allem die Zeit auf der AIT. Ich bin jeden Morgen gerne gekommen, habe sehr viel gelernt und mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich kann die Rotation absolut weiterempfehlen – besonders für alle, die aktiv mitarbeiten möchten und Wert auf ein unterstützendes, engagiertes Team legen.

Bewerbung
PJ Portal
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Fallbesprechung
Bildgebung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Punktionen
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Briefe schreiben
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Braunülen legen
Rehas anmelden
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
300

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1