Ich habe mit meinem ersten Terzial im Bereich der Inneren im Klinikum Gauting begonnen. Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden. Die Kollegen waren unglaublich freundliche, haben einen viel machen lassen und man wurde nicht nur zum Blutabnehmen missbraucht
Pros:
- Sehr kollegialer Umgang, bei dem man sich auch als PJ-ler eingebunden fühlt. Assistenzärzte, Oberärzte und Pflege, Atemtherapeuten etc waren druch die Bank weg super nett
- Viele Möglichkeiten sich auszuprobieren. Ich durfte auf Nachfrage und natürlich voheriger Assistenz arterielle Blutabnahmen, ZVKs, Bronchoskopien und Pleurapunktionen durchführen.
- Auf manchen Stationen gibt es MFAs, was die notweniden Blutabnahmen reduziert.
- Da es sich um eine Lungenklinik handelt, wird hierbei alles sehr gut vermittelt und man kommt gut zur Interperation von LUFUs und Lungenauskulationen.
- Das Gehalt ist mit 600€ das Höchste, das ich in und um München gesehen habe
- Mittagessen wird über Chips geregelt und ist gut. Portionen evtl. etwas klein
- Parkplatz darf kostenlos benutzt werden
- Man kommt praktisch immer pünktlich raus
- Die Kollegen erklären einem gerne etwas allerdings lohnt sich Eigeninitiative. Wenn man die nicht hat, kann einem schon einiges an Möglichkeiten entgehen.
Contras:
- PJ Fortbildungen sind etwas kurz und teilweise unzuverlässig geplant. (Dozenten wissen nicht, dass Unterricht ist.
- Dadurch dasss es sich um eine Lungenklinik handelt lernt man Pneumo sehr gut. Herz und Onko kann man auch einiges mitnehmen. Uro oder Gastro spielen aber eine stark untergeordnete Rolle. Das sollte man bei der Wahl dieser Klinik berücksichtigen.
- Die Lage der Klinik ist etwas abseits, was die Anfahrt mit den Öffentlichen lästig gestalten kann.
Insgesamt kann ich die Klinik aber alleine schon wegen des Geldes, der meiner Meinung nach hohen Fachkompetenz und des sehr guten Arbeitsklimas sehr empfehlen.
Bewerbung
Das Einbuchen üder das PJ Portal war unkompliziert. Wünsche auf welchen Stationen man eingesetzt wird, werden berücksichtig.