Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Aachen
Kommentar
Ein sehr lehrreiches Tertial mit Netten Kollegen und viel Wertschätzung. Im Vorhinein durfte man sich Stationen für die Rotation wünschen, ZNA und Allgemienpäd sind Pflicht. Zusätzliche sind dann je nach Wahl noch mehrere Stationen möglich: Onko und Neo sind mindestens 4 bzw 6 Wochen. Daher war bei mir nur eins möglich. Trotzdem war es am Ende möglich noch eine Woche auf die Wöchnerinnen Station zu rotieren. Zusätzliche gibt es verschiedene Ipsta Termine in jedem Tertial. Ich war auf station 1 (Kinderkardio), das war interessant aber es war meist der selbe Ablauf: Aufnahme für den Herzkatheter, ein Kind vom Herzkatheter auf station betreuen und eines entlassen. War sehr cool eigene Patienten zu betreuen, jedoch hat man das Prinzip auch nach einer Woche verstanden und es wird teilweise ein wenig repititiv. Die betreuenden Ärzte haben leider öfter gewechselt, da wäre eine konstantere Betreuung schöner gewesen. Man kommt aufgrund der Struktur mit Früh und Spätschicht und mittags Reflexion und Übergabe meiste leider nicht dazu in die Mensa zu gehen. Das war ein bisschen Schade, vor allem weil man so die 5€ täglich verschwendet. Bei der Intesiv Ipsta scheint man die beste Betreuung und das meiste learning zu haben. Bei der auf station 2 (Kinderherzchirurgie) gab es in unserer Kohorte leider viele Unstimmigkeiten und der Ton ist teilweise sehr rau. Ich kann ipsta trotzdem empfehlen. Auf Wöchnerinnen kann man viele Blutabnahmen bei Neugeborenen machen, was eine gute Übung ist. Generell ist man, wenn man sich motiviert zeigt, überall eine große Unterstützung und dies wird auch wertgeschätzt. In der zna darf man teilweise unter Aufsicht eigene Patienten behandeln, so lernt man dort wirklich viel. In der Onko lohnt es sich das Port anstechen zu üben und man bekommt einen guten Einblick in die stationsarbeit aber auch die Ambulanz. Je nach Kapazität darf man auch eine knochenmarkpunktion oder eine lp machen. Ich durfte bei Nachfrage auch einen Tag das Palliativ Team begleiten bei Hausbesuchen. Alle sind sehr nett.
In der Regel ist zwei mal die Woche Fortbildung, eine von den Assistenzärztinnen (POL Fallbesprechung) und wechselnde Themen meist bei Oberärzten. Alle ermöglichen es einem Mittags in die Mensa zu gehen, manche Stationen gehen auch zusammen essen. Zeitlich war ich meist lange da, es gab aber auch immer etwas zu tun und falls mal keine Aufgaben mehr da waren wurde ich auch mal früher nach Hause geschickt ( das am ehesten auf der Onko). Alle waren sehr nett und motiviert einen mitzunehmen und ins Team zu integrieren. Ich hab mich überall sehr wohl gefühlt.
Bewerbung
Pj Portal, mit ein bisschen Glück und häufiger nachschauen wird immer mal wieder ein Platz frei, auch wenn Bonn nicht deine Heimatuni ist.