Normalstation, Intensivstation mit Frühgeborenenintensiv, Notaufnahme, SPZ, Spezialambulanzen
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Aachen
Kommentar
In meinem ersten PJ-Tertial habe ich mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Die Organisation vor Beginn verlief bereits problemlos und so wurden wir am ersten Tag auch schon freundlich erwartet. Man bekommt einen eigenen Spint, Namensschild und einen eigenen Transponder sowie einen PC Zugang. Danach gab es eine kurze Führung durch das Haus und man wird durch die OA der Pädiatrie und Inneren begrüßt. Bei Beginn bekommt man auch direkt einen individuellen Rotationsplan durch die OA der Pädiatrie. Die Ersten Wochen habe ich auf Normalstation verbracht. Hier kann man zügig wenn man sich aktiv einbringt auch eigenständig Patienten unter Supervision betreuen und Arztbriefe vorbereiten oder Patienten vorstellen. In den CA und OA - Visiten wurde man auch immer ermutigt Patienten vorzustellen und hatte genügend Zeit ausreichen Fragen zu stellen und zu klären. Hier bekommt man einen vielfältigen Einblick in typische aber auch weniger häufigere Krankheitsbilder. Ich konnte zu jeder Zeit Patienten untersuchen oder mir wurden Untersuchungen gezeigt und erklärt. Danach ging es in die Notaufnahme, auch hier wurde ich herzlich aufgenommen. Hier kann man besonders gut die Anamnese- und Befunderhebung üben sowie die Dokumentation dessen. Wenn man sich hier ebenfalls aktiv einbringt darf man auch Zugänge legen und Blutabnahmen machen. Nicht nur die Ärzte sondern auch die Pflege waren hier immer sehr hilfsbereit. Bei genügend Zeit, konnte ich auch Kinder vorschallen und dann gemeinsam besprechen. Im Anschluss kann man für 2 Wochen ins angegliederte SPZ rotieren. Auch hier wurde man von allen Fachdisziplinen liebevoll aufgenommen und konnte bei einigen Elterngesprächen dabei sein. Die Rotation kann ich nur empfehlen. Dann ging es weiter auf die Intensivstation. Hier gibt es Level 1 Frühgeborene und alle Kinder bis 18 J die intensivmedizinisch betreut werden müssen. Hier konnte ich gut U-Untersuchungen lernen und ab und an auch eine Hüfte oder ein Köpfchen mitschallen. Besonders spannend fand ich die Erstversorgung nach Kaiserschnitt wo man eigentlich immer bei der U1 helfen durfte. Desweiteren konnte ich auch in die Spezialambulanzen reinschnuppern, wie beispielsweise die Pulmologie-, Bauchschmerz und Diabetes-Sprechstunde.
Zudem gab es regelmäßig einmal pro Woche einen EKG-Kurs durch den OA der Inneren persönlich. Hier lernt man super viel für das M3, sodass ich mich sehr gut darauf vorbereitet fühle. Einmal die Woche gibt es auch ein theoretisches und alle zwei Wochen auch ein praktisches Teaching durch andere Fachdisziplinen, die eigentlich immer stattgefunden haben und sehr lehrreich waren. Im Anschluss an die Frühbesprechung gab es zweimal die Woche Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen und Fallbeispiele die sehr praxisnah erklärt wurden.
Alles in einem war mein erstes Tertial ein rundum gelungenes Tertial! Man wird als Mitarbeiter des Teams geschätzt und in den Ablauf integriert. Das Team war immer sehr offen und freundlich und stets motiviert einem vieles zu erklären. Nicht nur ärztlicher Seits auch pflegerischer Seits habe ich mich sehr wohlgefühlt. Das schöne hier ist, dass es keine spürbaren Hierarchien gibt und wirklich als Team zusammen gearbeitet wird.
Die Aufwandsentschädigung von 450 Euro plus Essen kostenlos jeden Tag sind auch ein Pluspunkt des Krankenhauses.
Die Anbindung an den Zug funktioniert mit Bus und Fahrrad ganz gut. Ich empfehle ein Klapprad oder ein Fahrrad an den Bahnhof in Düren zu stellen.
Bewerbung
über das PJ Portal der Heimatuni (ca. 6 Monate vorher)