Ich kann über das Innere Tertial fast nur Gutes sagen. Das Team ist ausschließlich nett und hilfsbereit und immer gewillt, einem Fragen zu beantworten oder Verantwortung zu übertragen. Man kann durch die Gastroenterologie (Endoskopien inkl.ERCPs können täglich angesehen werden, Sonografien eigenständig unter Aufsicht durchführen, Visiten), die Kardiologie (Herzkatheter-Untersuchungen zuschauen, TEE, TTE und EKV begleiten, gerade hier waren die Visiten mit einem sehr erfahrenen Assistenzarzt sehr lehrreich) und die Notaufnahme (eigenständige Aufnahmen, inklusive aller Schritte) rotieren. Da ist man sehr frei, was einen mehr interessiert, kann man auch mehr machen.
Die Innere ist geprägt durch Funktionsdiagnostik und Stationsarbeit. Hier konnte man viele Einblicke gewinnen, ich musste einige Arztbriefe schreiben, aber das hielt sich total im Rahmen und wurde auch immer kontrolliert hinterher. Spätestens nach der Notaufnahme konnte man endgültig die körperliche Untersuchung und hat ein gutes Gefühl für die meisten internistischen Krankheitsbilder bekommen. Ich empfehle hier als letztes hin zu rotieren, da man dann schon am meisten kann und auch alle internistischen Krankheiten abdecken muss.
PJ-Unterricht findet keiner statt. Nach Rücksprache war es auch verständlich, da wir nur zu zweit im Haus waren und dann der Aufwand für die Ärzte für zwei Studentinnen dann doch sehr hoch gewesen wäre. Das ist okay, schöner wäre es natürlich mit. Es gibt aber Bestrebungen, die Plätze zu erhöhen und dann auch einen Unterricht anzubieten. Man fährt einmal im Monat nach Hamburg für drei Stunden zum Unterricht.
Der Kontakt zu ärztlichen Kolleg*innen und auch zur Pflege und anderen Mitarbeitenden der Klinik war immer gut, irgendwann kannte man sich im kleinen Haus, das fand ich sehr gut. Man ist aktuell alleine in der Inneren, die anderen Stationen haben auch jeweils einen Platz, dadurch kann der Fokus ganz auf die eigene Betreuung gelegt. Man hat ein eigenes Telefon, einen Spind und die Leute wissen, das man kommt.
Bewerbung
Ich habe mich in Nienburg sehr wohl gefühlt.
Der Lernerfolg hängt sehr von der Eigeninitiative ab. Wenn man sich einbringt und nachfragt, wird einem viel ermöglicht und selbstverständlich auch alle Fragen beantwortet.