PJ-Tertial Anästhesiologie in Klinikum Itzehoe (5/2025 bis 9/2025)
Station(en)
Intensivstation/OP
Einsatzbereiche
OP, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Anästhesie Tertial im Klinikum Itzehoe kann ich empfehlen. Wir waren 2 PJler während meines Tertiales in der Anästhesie. Ich war ingesamt 7 Wochen im OP, 7 Wochen auf der Intensiv, 1 Woche NEF und 1 Woche Prämed/Schmerzambulanz. Das Team ist generell sehr nett und offen. Man kann gut einen Einblick in den jeweiligen Bereich bekommen.
Im OP darf man die Narkose unter Aufsicht bei Patienten durchführen, Larynxmasken platzieren, intubieren und Beatmungsparameter einstellen. Selten darf man auch mal eine Arterie legen. Auf der Intensivstation nimmt man an der Visite teil, untersucht Patienten, schreibt Briefe und ähnliches. Bei Gelegenheit darf man auch mal einen ZVK legen.
Die Woche Notarzt hat mir besonders viel Spaß gemacht, man wird super aufgenommen und kann flexibel arbeiten. Die Schmerzambulanz kann ich ebenfalls sehr empfehlen.
Ich hätte rückblickend gerne etwas mehr die Möglichkeit bekommen zu intubieren oder z.B. ZVK/Arterien zu legen. Wie viel man letzendlich selber machen darf, hängt im OP und auf der Intensivstation von den jeweiligen Ärzten ab, bei denen man mitläuft. Wenn man Glück hat, kann man an einigen Tagen sehr viel praktisch lernen, an einigen so gut wie gar nichts. Insgesamt kann ich das Tertial trotzdem empfehlen, da das Team insgesamt sehr nett ist, einen guten Einblick in die Anästhesie bekommt und das Klinikum Itzehoe generell ein sehr angenehmes Krankenhaus ist. Man hat jeden Tag 8 Euro für das Mittagessen als Guthaben, was locker für ein Hauptgericht und Süßigkeiten reicht. Außerdem bekommt man 600 Euro PJ-Gehalt, eine Parkkarte und wenn man möchte eine kostenlose Wohnung im Wohnheim.