Das Tertial in der Anästhesie war mein erstes Tertial und hat mir nach dem M2 wirklich die Stimmung gerettet.
Die ersten 8 Wochen verbrachte ich im OP. Ich durfte wahnsinnig viel machen. Ich habe intubiert und supervidiert Narkosen eingeleitet, wurde hinzugeholt, wenn etwas Spannendes in anderen Sälen war.
Anschließend war ich 7 Wochen auf der interdisziplinären Intensivstation, wobei die Anästhesie die chirurgischen PatientInnen betreut. Auch hier durfte ich nach kurzer Zeit sehr viel machen.
Zuletzt, gab es noch die Möglichkeit NEF mitzufahren. Rotationen in den Akutschnerzdienst, die Ambulanz und auf die Palliativstation waren ebenfalls vorgesehen.
Ich würde das Tertial uneingeschränkt empfehlen. Das Team ist wirklich wahnsinnig nett. Sowohl pflegerisch als auch ärztlich fühlt man sich immer gut aufgehoben und kann bei jeder Frage auch auf eine Antwort hoffen.
Natürlich gehört auch immer etwas Engagement dazu. ;)
Der PJ Unterricht ist mal besser und mal schlechter. Gerade der kardiologische Unterricht ist sehr zu empfehlen, da dort Fälle besprochen werden, die schon den Charakter einer M3 Prüfung haben.
Das Zimmer, was für 280€ in einer Art 3er WG gemietet werden kann, reicht zum Leben sicherlich aus. Mittlerweile gibt es sogar Gardinen und eine Jalousie. Eine Küche ist vorhanden, aber mäßig ausgestattet und ziemlich in die Jahre gekommen. Das Bad hat Krankenhauscharakter, aber ist mittlerweile auch sauber.
Weiterhin kann für 32,50€ im Monat ein Stellplatz im nahegelegenen Parkhaus gemietet werden.
Bewerbung
Wenig gefragtes Tertial, deswegen auch kurzfristig noch möglich.