Ich hatte ein sehr schönes und lehrreiches Tertail am Sankt-Georg Leipzig.
Pro:
- sehr gute Organisation (Einführungstag, Schlüssel ab Tag 1, klare Ansprechpersonen, Computerzugang, etc.)
- auf den beiden Stationen sehr nette KollegInnen mit insgesamt eher flacher Hierarchie
- insgesamt hohes Ansehen des PJlers und hohe Dankbarkeit für etwas Eigeninitiative
- durch das gesamte Kollegium (v.a. natürlich die AÄ) hohe Bereitschaft und Motivation, Dinge abzufragen, zu erklären, zu zeigen und zu supervidieren
- insgesamt wenige, weil etwas bewusster genutzte, Laborkontrollen, so dass man insgesamt nicht so oft/viel Blut abnehmen muss
- sobald nichts mehr zu tun ist für die PJler, wird man recht großzügig nach Hause geschickt
- man hat im Tertial 3 Fehltage, die man in RS mit der Station nehmen kann
- 2Days4You: sehr gut organisierte Veranstaltungen an 2 Tagen im Monat, an denen verschiedene Fachbereiche Fallbesprechungen, praktische Skills (Nähen, Ultraschall, etc.) vorstellen
Contra:
- zum Teil sind echt viele Menschen (PJler, Famus) auf einer Station eingeteilt
- nachmittags muss man sich zT auch etwas selbst beschäftigen können, was bei fehlenden Arbeitsplätzen mitunter nicht so leicht ist
Bewerbung
Die Bewerbung erfolgt über das PJ-Portal. Der zuständige PJ-Koordinator nimmt bereits vorher Kontakt zu einem auf und fragt welche Rotationen man sich wünscht. Prinzipiell bestehen meines Wissens folgende Möglichkeiten: Infektio, Kardio (mit IMC und ITS), Pulmo, Nephro, Gastro, Geriatrie, Notaufnahme. Wobei Infektio und Notaufnahme wohl am beliebtesten sind.