Am ersten Tag erhält man eine kleine Einführung von der Personalabteilung über das Haus. Anschließend geht es dann auf Station. Hier wurde ich sehr herzlich Empfangen, sowohl von den Ärzten als auch von der Pflege. Die Hauptaufgaben auf Station waren Neuaufnahmen von Patienten, Patientenvorstellung, Briefe schreiben, Wundversorgung und Probeentnahmen. Es gibt eine MFA, die Blut abnimmt, sodass man nur in Ausnahmefällen damit viel zu tun hat. Eine Rotation in die Ambulanz, Tagesklinik oder OP ist auch möglich. Hier kann man sehr viel lernen, vor allem über Krankheitsbilder, die nicht so gravierend sind, dass man sie auf Station sehen würde. Auch in die ZNA wurden wir mitgenommen und konnten dort Patienten untersuchen und vorstellen. Der Chefarzt macht jede Woche 1-2x PJ Unterricht, bei dem über Krankheitsbilder von Patienten gesprochen wird, die aktuell auf Station sind.
Mittagessen gibt es kostenlos für PJs und auch die Wohnung ist angemessen. Von der Wohnung ist man in 10 Minuten zur Klinik gelaufen, sodass man weder auf Auto oder Bus angewiesen ist.
Insgesamt würde ich die Station dort für ein PJ empfehlen. Besonders durch die Rotationen kann man sehr viel lernen :)