Die beste dermatologische Klinik, die ich bisher erlebt habe! Nicht nur bezüglich Kompetenz, sondern auch bezüglich Lernerfolg und Arbeitsatmosphäre. Das Team war unglaublich engagiert, hilfsbereit und freundlich. Alle haben sich sehr gerne Zeit für PJler genommen. Auf Fragen wurde immer mit Freude geantwortet. Man wird sofort sehr gut in das Team integriert.
Man ist nicht nur auf Station, sondern auch in der Ambulanz und im OP. Dort kann man extrem viel lernen, man hat die Möglichkeit, im OP wirklich aktiv mitzumachen (mehr als im ganzen Chirurgie-Tertial!!!), die Chefärztin ist eine sehr kompetente Dermatochirurgin, (Zitat von Patienten: "Ãrztin mit den goldenen Händen"), es werden nicht nur "Standard"-OPs durchgeführt, sondern auch komplizierte Operationen, die man normalerweise eher in Unikliniken sieht.
Generell ist hier das Krankheitsspektrum unglaublich groÃ, ich habe zusätzlich zu den häufigen Krankheitsbildern, wie Psoriasis, Neurodermitis, Erysipel, Herpes zoster, Handekzeme usw. , auch seltenere Erkrankungen erleben dürfen, wie z.B. Sklerodermie, Lupus erythematodes, Sweet-Syndrom, Leishmaniosen, Mykosis fungoides, EEM, Kaposi-Sarkom. Sehr viele Hauttumore wurden operiert und mit neuesten (!) OP-Techniken versorgt. Man lernt auf hohem Niveau, wie man Wunden versorgt, topische und systemische Therapieoptionen. Hautbiopsien, Patietenaufnahmen sowie diagnostische und therapeutische Vorschläge gehören zum PJ-Alltag. Bei der Chefarztvisite konnte man Patienten vorstellen und da konnte man extrem viel lernen. Die Chefärztin hat immer sehr viel erklärt und gezeigt, hat sich sehr viel Zeit für die Lehre genommen und immer ein Feedback gegeben.
Mir wurde direkt am ersten Tag ein Mentor zugeteilt, ich hatte jederzeit Ansprechpartner.