In der Psychosomatik in Ulm bekommt man als PJ-Student einen guten Einblick in den Bereich und die behandelten Krankheitsbilder. Ich war die komplette zeit in einem Behandlungsteam und konnte so die Patienten über ihren gesammten Aufenthalt (mind. 6 Wochen) mitbetreuen. Als Student kann man an allen Therapiebausteine (Einzeltherapie, Gruppentherapie, Spezialtherapien wie Bewegungstherapie/Musiktherapie oder Kunsttherapie) teilnehmen.
Es werden keine Notfälle behandelt, sondern die Patienten geplant aufgenommen. Als Student kann man die somatische Aufnahme selbstständig durchführen und im Verlauf zum Teil die therapeutische Aufnahme unter Supervision. Im Rahmen der somatischen Behandlung ist man für die Blutabnahmen und EKGs zuständig, dies sind deutlich weniger als auf der Inneren. Zusätzlich machen die Praktikanten und PJ-Studenten die Essbegleitung für Patienten mit Essstörungen, dabei kann man kostenlos mit den Patienten gemeinsam Mitag essen und man macht anschließen eine kurze Feedback-Runde mit den Patienten.
Es besteht die Möglichkeit an Hochschulambulanz-Gesprächen und am Konsil-Dienst teilzunehmen. Es gibt keine feste Einteilung in diese Bereiche, man fragt einfach die zuständigen Therapeuten.