Stroke Unit, ZNA, neuroimmunologische NR3, NR1 (Bewegungsstörungen, Erkrankung peripherer Nerven)
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Bochum
Kommentar
Sehr lohnenswertes Tertial, wenn man schon recht großes Interesse an der Neurologie hat. Man darf viel selbst machen, bekommt schnell eigene Patient:innen zugeteilt, die man dann selbstständig versorgt (inkl. Untersuchungsanmeldungen, Vorstellung in der Visite, Brief anlegen und schreiben).
Das Team ist besonders hervorzuheben, alle sind interessiert und freundlich. Man wird schnell als Teil des Teams angesehen. Meistens trifft man sich auch zum gemeinsamen Mittagessen.
Es gibt einen Blutentnahmedienst, deswegen fallen meist wenig Blutentnahmen/Viggos an.
Einmal in der Woche ist ein allgemeines PJ-Seminar für alle PJler:innen (Mittwoch 14 Uhr), innerhalb der neurologischen Klinik gibt es ebenfalls einen Plan für PJ-Unterricht. Die genauen Termine spricht man dabei selbstständig mit den zuständigen Oberärzten:innen ab. Man bekommt zu Beginn des Tertails einen Oberarzt/ärztin als Mentor:in zugeteilt, die bei Problemen immer ansprechbar sind. Meistens machen diese während des Tertials auch Feedbackgespräche (3 Stück) und man kann offene Fragen stellen oder nach Wunsch auch Themen wiederholen. Es wird im Anschluss an das Tertial eine Prüfungssimulation angeboten.
Man bekommt vor Tertialbeginn einen feststehenden Rotationsplan zugeteilt (ich habe es jetzt nicht versucht, aber ich denke, dieser sollte flexibel sein, falls man Änderungswünsche hat).
vorher gut zu wissen:
- man macht meistens sehr spät Feierabend. Durch die gute Integration ins Team und die vielen Möglichkeiten mitzuarbeiten, ist man eigentlich immer bis zum offiziellen Ende der Arbeitszeit (16:30 Uhr) vor Ort. Es kam nicht selten vor, dass ich auch mal länger geblieben bin um meine To-dos alle gründlich erfüllen zu können.
- man hat alle 2 Wochen einen Studientag, dieser ist frei wählbar. Man kann nur max. 2 Studientage (innerhalb einer 4-wöchigen Rotation sammeln). Wenn man sich diese nicht nimmt, verfallen sie mit Beginn der neuen Rotation.
- man kann insgesamt 2 Dienste mitmachen. Dafür bekommt man den darauffolgenden Tag frei.
Alles in allem bin ich mit meinem Tertial sehr zufrieden gewesen und hatte, trotz der langen Arbeitszeiten viel Spaß bei der Arbeit und der Unterstützung der Stationsärzte. Alle Oberärzte sind ebenfalls freundlich und interessiert im Kontakt gewesen, sodass man jederzeit Fragen loswerden konnte.