Pro:
- Eigene Pat. betreuen mit guter Anleitung, relativ eigenständiges Arbeiten auch in der Notaufnahme möglich
- Super Team mit flachen Hierarchien
- gute Kommunikation
- freie Rotationsmöglichkeiten je nach individuellen Interessen (nur 3 Wochen Normalstation, 3 Wochen Onkologie und 3 Wochen ZNA sind Pflicht)
- Man wird nicht ausgenutzt, man kann selbst entscheiden ob/wie viele BEs und Viggos man legen möchte
- In die Visiten und Besprechungen wird man gut eingebunden und kann immer teilnehmen, eigene Pat. vorstellen und Fragen stellen
- Man konnte gut Skills wie BE, Viggos, Port anstechen, arterielle BGAs, Sono und Echo lernen, vereinzelt auch ZVK, Arterie, Punktionen und ÖGD
- Hospitationen in allen Bereichen und auch in anderen Häusern der Niels-Stensen-Kliniken möglich
- Man lernt hier die wichtigsten Erkrankungen kennen und alle bemühen sich, etwas zu erklären
- kostenloses Frühstück + Mittagessen (jeden Tag möglich, es geht i.d.R. die ganze Abteilung zusammen essen)
- kostenlose Unterkunft
- individueller Rotationsplan wird direkt zu Beginn des Tertials besprochen
- Möglichkeit, Dienste mitzumachen (wenn man das freitags macht kann man sich auch freie Tage sammeln)
- eigenes Telefon, Zugänge, Kleidung und Spind am ersten Tag erhalten, alles sehr gut organisiert
- Begrüßungsmail
- 2x pro Woche PJ-Unterricht, nur selten ausgefallen und dann häufig durch spontanen Sono-Kurs ersetzt
- PJ-Treffen mit MHO
Contra:
- Berechtigungen für Orbis zum Teil zu wenig, um eigenständig arbeiten zu können, sodass man häufig über die Accounts der Assistentärzte arbeiten musste (aber alle versuchen, sich darum zu kümmern, die Berechtigungen anzupassen)
- Kleines Haus, daher kaum "echte" Schockräume und wenige Notfälle in der ZNA
- wenig Kardiologie
- z.T. Unterbesetzung v.a. in der Onkologie, deshalb war es etwas schwierig sich an die Organisationsstruktur zu gewöhnen und eigene Pat. zu betreuen
Fazit: Die Innere am Harderberg ist gerade zum Einstieg sehr zu empfehlen. Wer die wichtigsten Krankheiten kennenlernen will und unter Aufsicht eigenverantwortlich mitarbeiten möchte, ist hier genau richtig.