Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, Diagnostik, OP
Heimatuni
Jena
Kommentar
Der Tag begann mit Blutentnahmen und einer EKG-Monitorvisite mit der Oberärztin, was eine gute Gelegenheit war, viel über die Patienten und kardiologische Diagnosen zu lernen. Danach gingen wir an die Patientenaufnahmen, Dokumentation und Übergabe an die Assistenzärzte, wobei Anamnese, körperliche Untersuchung und EKG-Auswertung besprochen wurden.
Täglich gab es eine Mittagsfortbildung (12:30), die spannende, aktuelle Themen behandelte. Nach dem Mittagessen( alle gehen gemeinsam nach der Mittagsbesprechung)n folgte die Visite mit Frau Dr. Große, bei der man selbst aufgenommene Patienten vorstellen durfte und viel Teaching erhalten konnte. Wir waren fünf PJler, daher hatten wir viele Möglichkeiten, bei Visiten und Eingriffen wie Koronarangiographien, TAVIs oder Elektrophysiologischen Untersuchungen / Ablationen dabei zu sein. Besonders spannend war es, ins Katheterlabor eingeladen zu werden, um bei Punktionen oder Kardioversionen mitzuhelfen oder diese unter Supervision von Prof. Surber eigenständig durchzuführen. Auch die Implantation eines Event-Recorders, Aszitespunktionen und das legen von Blasenkathetern durfte ich unter Supervision durch einen Facharzt durchführen.
Ein Highlight war die Rotation auf die internistische Intensivstation und in die Funktionsabteilung (Echokardiografie, rythmologische Ambulanz, Herzinsuffizienzambulanz, Ergometrie, Angiologie etc.). Prof. Surber und Dr. Große organisierten das PJ sehr gut und sorgten dafür, dass wir wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Kardiologie sammelten. Prof. Surber nahm sich zudem die Zeit, um mit uns Mini-Examen durchzuführen und uns auf das M3 vorzubereiten.
Natürlich gab es auch Tage, an denen man länger blieb, aber insgesamt war die Mischung aus praktischer Arbeit und Lernen sehr gut. Die Betreuung durch die Ärzte war großartig und ich habe viel gelernt. Sehr empfehlenswert!