Bei meinem Anästhesie-Tertial im DRK Westend waren wir insgesamt drei PJler in der Anästhesie. Wir durften unser Tertial so aufteilen, dass wir sowohl auf der Intensivstation als auch im OP waren. Ich war sieben Wochen auf der Intensivstation im Frühdienst und den Rest meines Tertials im OP. Auf der Intensivstation begann die Schicht kurz vor 7:00 Uhr und ging meistens bis 16:00 Uhr. Im OP mussten wir um 7:30 Uhr zur Frühbesprechung da sein.
Insgesamt fand ich es auf der Intensivstation sehr spannend, aber es war schwieriger, sich schnell ins Team zu integrieren, da es viele Rotationen gab und oft neue Gesichter da waren. Dennoch waren die meisten bemüht, einem viel zu zeigen und beizubringen. Nach einiger Zeit, als ich das Team besser kannte, durfte ich auch viel eigenständig machen.
Im OP war man dann jeden Tag einem Assistenzarzt oder einer Assistenzärztin zugeteilt. Man durfte schnell viel machen und wurde gut angeleitet. Die meisten hatten viel Freude daran, einem etwas beizubringen. Nach ein paar Wochen durfte man Narkosen eigenständig führen, und die Assistenzärzte haben supervidiert. 🙂 Man hat gelernt, Larynxmasken zu schieben, zu intubieren etc.
Die PJ-Beauftragten waren bemüht, uns einen Tag im NEF mitfahren zu lassen und auch die Kurse, die für die Ärzte sind, in Anspruch zu nehmen.
Es war auf jeden Fall ein sehr lehrreiches Tertial und hat Spaß gemacht.