Mein PJ-Tertial in der Neurologie am Klinikum Höchst hätte nicht besser sein können. Den guten Bewertungen im PJ-Ranking wurde es auf jeden Fall mehr als gerecht!
Man fühlt sich von Anfang an im Team sehr gut aufgehoben, wird überall umfangreich eingearbeitet und bekommt schnell die Chance, neben den "typischen PJ-Tätigkeiten" auch ärztliche Aufgaben unter Supervision selbst durchzuführen. Nach einer Einarbeitunszeit konnte man z.B. eigene Patienten betreuen und wurde dabei immer super unterstützt. Der Stationsalltag war mit Neuaufnahmen, Therapieplanungen, Arztbriefen sowie umfangreicher Diagnostik, wie z.B. Lumbalpunktionen oder Funktionsdiagnostik, sehr abwechslungsreich und man lernt von Anfang an sehr viel.
Die Ärztinnen und Ärzte geben sich sehr viel Mühe, alles zu erklären und nehmen sich immer Zeit, Fragen zu beantworten. Insgesamt ist der Umgang im Team sehr respektvoll und wertschätzend.
In Absprache mit den anderen PJlerinnen konnten wir unsere Rotationen selbstständig einteilen. Ich habe neben der Normalstation auch jeweils zwei Wochen auf der Stroke Unit, auf der Intensivstation und in der Notaufnahme verbracht. Außerdem hatte man die Möglichkeit auch die Funktionsdiagnostik und die MS-Ambulanz kennenzulernen.
Einmal wöchentlich fand ein Journal Club statt, in dem eine Person aus dem ärztlichen Team ein Paper, eine neue Leitlinie etc. vorgestellt hat. Mehrmals pro Woche gab es zusätzlich PJ-Unterricht, an dem man immer teilnehmen konnte.
Alles in allem kann ich jedem ein Tertial in der Neurologie am Klinikum Höchst nur empfehlen. Ich hatte eine sehr lehrreiche und wirklich schöne Zeit dort und bin sehr dankbar für die tollen Erfahrungen!