Notaufnahme, Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Heidelberg
Kommentar
Willst Du was aus Deinem PJ machen und nicht um deine (gar nicht so hohen) Erwartungen bangen?
Dann komm nach Mutlangen!
Ich denke, man muss differenzieren zwischen dem was ein PJ derzeit ist und was es eigentlich wäre.
Wenn Du es mit anderen Standorten vergleicht, dann schneidet es definitiv so oder so mit einer 1 mit Sternchen ab.
Wieso?
Ganz einfach:
- Du bist nicht selbstverständlich in den Arbeitsalltag eingeplant (erst recht nicht für Blutabnahmen - es gibt einen Blutentnahmedienst)
- Du kannst selber Patient*innen betreuen (auf Station, wie auch in der Notaufnahme)
- Du darfst Pleura- und Aszitespunktionen vornehmen und unter Hilfestellung Pleuradrainagen legen
- Es wird mit Dir der Therapieplan für die Patient*innen ausgearbeitet
- Du Darfst selber mitdenken und wirst gehört
- Du darfst Dir deine Rotation in einem gewissen Rahmen nach deinen Interessen und Schwerpunkten frei gestalten
- Du darfst auch einfach mal früher gehen
- Du hast einen wundervollen Oberarzt, der sich um die PJler und deren Anliegen kümmert
- Du findest in dem Team junge kompetente Assistenzärzt*innen, die Dich super im Alltag betreuen
- Du musst Dir keine Sorgen machen, wenn Du mal krank bist, einen wichtigen Termin hast oder etc., es findet sich für jedes Problem eine sehr studentenfreundliche Lösung
- Du kannst eine Nachtwoche in der ZNA mitmachen und dabei sehr selbstständig arbeiten
- Du hast die Möglichkeit, kostengünstig im Wohnheim zu wohnen.
- Du wirst sehr gut bezahlt
Wieso ich nun die einzelnen Bereiche nicht mit einer 1 bewertet habe, liegt daran, dass zur Zeit meines PJs leider gerade sehr viele PJler da waren und sehr viele neue Assistenzärzt*innen begonnen haben, die ebenso ein Einlernen benötigten, sodass teilweise einzelne Punkte, die ich genannt habe, mal ein ganz kleines bisschen zu kurz kommen könnten. (weil einfach die Kapazität fehlt und (noch) nicht da ist) - Nicht jeder Assistenzarzt kann eben direkt nach Examen oder Anerkennungsprüfung direkt einen PJler so toll betreuen, wie es die Innere Medizin im Stauferklinikum zur Aufgabe gemacht hat.
Aber das ist nicht schlimm, denn ihr habt ja den Oberarzt Isi (Props gehen raus an Dich, falls Du das liest). Klärt einfach von Anfang mit ihm, was Ihr euch von Eurem Tertial erhofft, was Ihr machen möchtet, und was Ihr erreichen möchtet und dann erhältst Du dabei Unterstützung.
Aber ich denke zum Zeitpunkt Eurer Bewerbung ist die Quote von eingelernten + rundum kompetenten Assistenzärzt*innen und PJlern bereits wieder mehr zu Eurem Gunsten.
Also bewerbt Euch und tut Euch und Eurer Ausbildung was Gutes.