PJ-Tertial Neurologie in St. Bernward Krankenhaus Hildesheim (5/2024 bis 9/2024)

Station(en)
Station, ZNA, Stroke Unit, Epilepsy Care Unit, Funktionsdiagnostik
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Goettingen
Kommentar
Insgesamt ein sehr schönes und tolles Tertial in der Neurologie. PJ-Bedingungen sind top und man wird als Kollege betrachtet und wird sehr ins Team mit einbezogen. Zudem sehr gute Vorbereitung auf das M3 und das Arztleben. Der PJ-Leitfaden (in BK Website aufzufinden) gibt einem eine gute Zusammenfassung wie man das PJ gestalten kann, man konnte jedoch flexibel seine Einteilung in Absprache mit den anderen PJlern gut abstimmen! Insgesamt ein sehr lehrreiches Tertial und man findet wenige Häuser, an dem man noch so gute Lehre erhält.

Allgemeine Bedingungen:
- Hinfahrt/Rückfahrt: mit der DB, leider häufiger mal ausgefallen, es war jedoch kein Problem wenn man den späteren Zug nimmt, da auch andere Ärzte von Göttingen aus pendeln, vielleicht einziger Nachteil, da man pendeln muss, wenn man keine Wohnung dort hat bzw. findet
- Fahrtkosten (ICE) werden übernommen (max. 262€) richtet sich nach dem BaföG-Höchstsatz.
- Essen (Frühstück und Mittagessen) frei verfügbar
- Zugangskarte für die Klamotten und ein Spint für die Umkleide werden gestellt (am besten Schloss mitbringen)
- PC-Zugang wird zur Verfügung gestellt, sodass man auch Arztbriefe/Anmeldungen anfertigen kann.
- 2x die Woche PJ Unterricht: Mittwochs und Donnerstags von 15:45 bis 16:45 von allen Abteilungen, Unterrichtsplan erhält man zu Beginn des PJs und kann manchmal variieren. Lehre insgesamt wirklich gut!
- Besonderheit als Neuro-PJler: 1x pro Woche Unterricht mit dem Chefarzt zur Vorbereitung zum M3 (ca.30-60min). Findet meist regelmäßig statt, nur wenn der Chefarzt andere Termine hat, kann es mal ausfallen. Der Unterricht hat einem die Angst vor dem M3 genommen. Hier darf man sich ein Thema auch aussuchen.
- Der Chefarzt der Neurologie ist gleichzeitig der PJ-Beauftragte und man kann sich bei Fragen an ihn wenden. Er nimmt auch jede Kritik sehr ernst und versucht uns gute Bedingungen zur erfüllen.
- Ein Studientag im Monat, der an Dienstagen oder Freitagen genommen werden kann.


Einzeitsbereiche:
- Rotation in die Normalstation, die Neurologische Frühreha, die Stroke Unit, die Notaufnahme und die Epilepsy Care Unit.
- In der Funktionsdiagnostik ist man jederzeit willkommen und auch die MTAFs bringen einem sehr gern etwas bei.
- ZNA richtig gut, um die Neurologische Untersuchung zu üben und manifestieren.
- Regelmäßgie Rücksprache mit dem Chefarzt, ob man zufrieden ist.
- Generell Teilnahme an Nachtdiensten möglich, dann wird organisiert, dass man im Haus schlafen kann.
- große Neurologische Abteilung mit vielen Krankheitsbildern, den Klassikern sowie auch Seltenem.
- tägliche Neuroradiologische Demonstration, die auch Thrombekotmien durchfühen. Auch da war es möglich zu rotieren oder sich die Untersuchungen/Interventionen anzuschauen.
- regelmäßige Teilnahme an Tumorkonferenzen (Termine werden einem gestellt, sodass alle PJs im Haus 4-5 mindestens daran teilnehmen)

PJ Aufgaben:
- Blutentnahmen, falls die Blood-Nurse nicht da sein sollte, hielt sich aber sehr in Grenzen!
- Viggos legen, auch mit Aufgabe, man achtet aber sehr darauf, dass man nicht dafür ausgenutzt wird und natürlich, wenn man den Ärzten dabei hilft, bringen sie einem auch mehr bei ;)
- tägliche Visiten, sowie Visiteneinträge (wenn man schnell genug dokumentieren kann). Die Oberärzte erklären auch allesamt sehr viel, ein wirklich qualitativ hochwertiges Team.
- Ziel eigenverantwortliche Übernahme von Patient*innen und immer in Zusammenarbeit/Rücksprache des bzw. der Assistenzarztes*ärztin
- Man kann relativ früh Lumbalpunktionen durchführen und bei der ersten erfolgreichen ist es Tradition am nächsten Tag ein Kuchen mitzubringen.
- Erstellen von eigenen Arztbriefen

Team:
- Das Team im BK ist wahnsinnig nett und engagiert!!! Von den Assistenzärzten über die Oberärzte bis zum Chefarzt sind in der Neuro alle nahbar und ansprechbar.
- Von Anfnag an Einbindung ins Team, sodass man sich als vollwertiger Kollege fühlt.
- Viele Assitenzärzte und mittlerweile auch Oberärzte haben selbst vorher das PJ dort absolviert und haben sich aufgrund der guten Bedingungen auch in der Neurologie beworben.
- Fragen wurden geduldig und zur jederzeit beantwortet
- ein sehr harmonisches Team und kollegiales Verhältnis
-Interdisziplinär sehr harmonisches Verhältnis und immer gute Zusammenarbeit mit Pflege, MTAs, Logo-, Ergo-, Physiotherapie, Sozialdienst, Funktionsdienst und vielen mehr.

Insgesamt ein wirklich lehrreiches und gutes Tertial! Dort von einem die "Angst" vor Neurologie genommen und man hat ein unglaubliches Spektrum an Krankheitsbildern, die auch einem nicht-universitären Krankenhaus zu sehen sind. Wirklich tolle Abteilung und für jeden der Interesse an Neurologie hat eine tolle Adresse!
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal, Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Nahtkurs
EKG
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Untersuchungen anmelden
Blut abnehmen
Braunülen legen
Patienten untersuchen
Poliklinik
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Rehas anmelden
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Botengänge (Nichtärztl.)
Punktionen
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
550€ + 262€ Fahrtkosten (nach BaföG-Höchstsatz)

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1