Insgesamt war das Tertial in der Rechtsmedizin Leipzig sehr gut. Man wird, wenn man Lust hat, sehr gut involviert, darf bei den Sektionen mithelfen und im Verlauf auch selbständig Organpakete präparieren. Auch die eigene Vorstellung der Sektionsbefunde vor Chef- oder Oberarzt gehört dann dazu. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass dabei auch (beinahe wie in einem Prüfungsgespräch im lockeren Rahmen) immer tiefere Fragen gestellt werden. Dadurch konnte man am meisten lernen, auch wenn es zu Beginn unangenehm ist ;)
Vielen Dank an alle Ärztinnen und Ärzte sowie an allen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Instituts. Nicht nur das ärztliche Personal war super hilfsbereit und hat viel versucht zu vermitteln, auch der Kontakt mit den Sektionsassistenten war super!
Es gibt neben den Sektionen, die Möglichkeit an den Studentenkursen teilzunehmen, was (wenn man nicht in Leipzig kommt) durchaus interessant sein kann. Außerdem besteht immer die Möglichkeit im Tag- oder Nachtdienst zu Leichenfunden und körperlichen Untersuchungen mitzufahren. Wichtig ist hier: Eigeninitiative! Erinnert die Personen daran, dass ihr gerne bereits seit da mit zu kommen.
Leider muss ich dennoch einen Notenpunkt abziehen. Dies liegt ausschließlich an der wirklich miserablen Zuverlässigkeit der Klinik bezüglich der Überweisung meiner "Aufwandsentschädigung". Ich musste mehrfach verschiedene Emails versenden um an mein Geld zu kommen. Ich erhielt die ersten beiden Monatsgehälter erst viel später, das Monatsgehalt des Novembers erst auf Nachfrage.