Ich hab das Innere PJ am MRI gemacht. Bereits vor dem Beginn darf man 2/3 Präferenzen angeben, ob man lieber Med I (Kardio), Med II (Gastro) oder Med III (Hämato-Onko) möchte.
Meine ersten acht Wochen war ich dann in der Med II, hier darf man am ersten Tag je nach Kapazitäten entscheiden auf welche Station man kommt. Ich durfte in die Toxikologie und kann es nur wärmstens empfehlen!
Es gibt dort eine ICU, IMC und eine geschlossene Station. Zwischen den Stationen ist man ziemlich frei, wo man rumflippt und mithilft.
Auf ICU und IMC lernt man viel Intensivmedizin und darf auch praktisch recht viel. Die Fälle dort sind manchmal Intox/ Suizidversuche, aber auch sonstige Innere Krankheitsbilder, wenn nen Bett im Haus benötigt wird, dementsprechend sehr vielseitig.
In der geschlossenen Stationen werden Süchte behandelt, mainly Opioid, Alkohol und Kokain. Hier hilft man bei den Aufnahmen.
Die Teams sind auf allen Stationen sehr freundlich und hilfsbereit, sodass man auf jeden Fall eine gute Zeit hat.
Ist aber definitiv kein klassisches PJ: BE und Zugänge werden selten benötigt und man lernt auch keine klassisches Stationsarbeit.
Für meine ersten acht Wochen im PJ war's perfekt. Ich habe sehr viel gelernt und die Arbeit ist auch recht entspannt, es ist immer Zeit für's Mittagessen oder nen Kaffee.
Meistens kommt man zwischen 14-16Uhr raus.
Der Unterricht am MRI ist aber ausbaufähig. Jeden Mittwoch hat man 45min EKG und 45min ein anderes Thema teaching. Der Unterricht ist lala und fällt auch ab und an aus