Das Tertial hat sehr viel Spaß gemacht und die Lernkurve ist riesig.
Ablauf: Der Tag beginnt um 08:00 mit einer Morgenbesprechung bei der die aufgenommenen Pat. besprochen werden. Danach haben wir mit CA Hr. Prof. Kronenberger noch über interessante Fälle aus dieser Besprechung diskutiert und konnten viele Fragen stellen, welche wirklich gut und ausführlich beantwortet wurden. Wenn Zeit war, gab es auch nochmal ein Teaching zu bestimmten Krankheitsbildern, Gesundheitspolitik, EKGs etc. 1x Woche gab es noch eine Fortbildung, zusätzlich noch Fallbesprechungen, M3 Simulation etc., der Chef hat sich wirklich viel Zeit für uns genommen und uns super betreut.
Danach haben wir uns aufgeteilt. Man kann sich aussuchen was man macht, da ist man komplett frei. Fokus lag bei mir auf der Notaufnahme und dem Ultraschall, wo ich Pat. selbstständig aufgenommen, untersucht, Diagnostik veranlasst habe und das später Rückgesprochen habe. Im Ultraschall konnte man sehr viel vor und nachschallen. Im Ultraschall wurde auch sehr viel erklärt und gezeigt von den Oberärzten und Assistenten. Auch hier hat man sich sehr viel Zeit für uns genommen. Sonst Station: Visite, Arztbriefe, Viggos, bei Endoskopien, Punktionen zuschauen, etc.
Ich war dann noch 2 Wochen in der Kardiologie und habe mich an den Echos versucht, hier sind Dr. Öttinger und Dr. Wolf sehr engagiert und machen eine tolle Lehre. Blutabnehmen muss man nicht, außer man will es machen.
Das ärztliche und pflegerische Team ist super nett und hat uns sofort herzlich aufgenommen.
Täglich gabs noch ne Röntgen Demo, bei der man auch viele Fragen stellen konnte und wenn man Interesse gezeigt hat auch sehr viel von den Radiologen erklärt bekommen hat. Fremdrotation für ne Woche war ebenfalls möglich.
Die Damen aus dem Sekretariat sind sehr gut organisiert, super nett und haben sich sofort um alles gekümmert, wenn es mal zu Problemen bei uns kam.
Alles in Allem, es lohnt sich das Tertial hier zu absolvieren.