Das Tertial Innere Medizin in Dülmen ist sehr zu empfehlen. Auf alle genannten Stationen kann durch eigene Einteilung frei rotiert werden. Das Team ist durchweg freundlich und hilfs-/ lehrbereit. Vor allem das selbstständige betreuen von Pat auf Station mit Orga und Dokumentation bis Entlassung und die Arbeit mit eigenen Pat in der Notaufnahme hinterlassen ein gutes Gefühl eines Fundaments der Inneren Medizin.
Neben den Grundlagen lernt man auch Detailliertes bzgl Funktionsabteilungen va im Bereich Rhythmologie/ Kardiologie.
Besonders positiv ist die Organisation: Kleidung, eigenes Telefon, Einführungstag, Klamotten, Schlüssel etc. waren vorbereitet und lagen bereit. Es findet 1x die Woche ein neurologisches Seminar statt, bei dem Pat untersucht und besprochen werden. Zusätzlich 1x EKG Seminar, 1x Innere Fortbildung der Abteilung, 1x im Monat standortübergreifende PJ-Fortbildung und Radiologie Seminar und 1x pro Woche eine standorteigene Fortbildung Innere Medizin. Das ist enorm viel!
Wenn man gastroenterologisch noch auf seine Kosten kommen möchte, ist eine Rotation nach Coesfeld möglich.
Wenig Blutentnahmen weil Blutentnahmedienst, meist pünktlicher Feierabend.
Lediglich die Arbeitsbelastung der Assistent:innen ist teilweise sehr zu spüren, was aber zumindest dem Umgangston nie im Weg stand.
Wer Bock hat auf Innere und sich engagiert, wird hier für das Pendeln belohnt.