Grundsätzlich ist Charité natürlich Charité. Man bekommt weder Geld noch Essen, muss meist Überstunden machen und eigentlich ist man als PJler jedem egal. Und Kleidung zu bekommen, ist auch nicht sehr einfach.
Speziell zur Rheuma. Das Team war nett und wir PJler wurden jeden Tag zum Frühstück eingeladen. Es gab auf 4-5 Ärzte ca. 25 Patienten, sodass man sich immer an einen Arzt gehangen hat, und mit ihm die jeweiligen Patienten besprochen und visitiert hat. Die Fälle waren zu 80% die gleichen (Systemische Sklerose oder Lupus kommt zum Cyclophosphamid oder Ilomedin-Tropf), die anderen 20% waren wirklich spannend.
Als PJler macht man jeden Tag 1-2 (sehr ausführliche!) Aufnahmen und macht für die Aufnahmen wirklich alles, also alle Untersuchungen anmelden, Vorstellung des Patienten beim Oberarzt, Brief schreiben, visitieren, EKG schreiben und interpretieren usw. Immer in Rücksprache mit einem Arzt. Das fand ich sehr gut, weil ich dadurch viel gelernt habe.