OP, Diagnostik, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Hannover
Kommentar
Vorab: Das Chirurgie-Tertial in Gehrden ist uneingeschränkt zu empfehlen!!!
Generell wird eine Häfte des Tertials in der Allgemein- und Gefäßchirurgie, die andere Häfte in der Unfallchirurgie geplant. Je nach individuellem Interesse können diese Zeiträume jedoch auch verlängert oder verkürzt werden.
Sowohl bei den ACHies, als auch bei den UCHies wird man jeden Tag verschiedenen Operationen zugeteilt; assistiert, hält Haken und kann (fast immer) beim Knoten und Nähen helfen.
Die Stimmung im OP ist super. Sowohl von ärztlicher als auch von pflegerischer Seite wird viel erklärt und auch Nachfragen sind explizit erwünscht. Bei "spannenden" Untersuchungen und Operationen wird man zudem (falls man nicht ohnehin eingeteilt ist) immer informiert um zuzusehen.
Auch auf Station ist die Stimmung gut. Das ärztliche und nicht-ärztliche Personal ist super und man wird gut in den Arbeitsalltag eingebunden. Je nach Belieben kann man eigene Patienten betreuen, Visiten begleiten, Verbände wechseln, Drainagen ziehen, Briefe schrieben, sonographieren, ggf. auch mal Blutabnehmen und Viggos legen und, und, und... oder man schaut in der Notaufnahme vorbei und hilft dort bei der Aufnahme der Patienten.
Plus:
- PJ- Unterricht gibt es bis zu 4x in der Woche: Allgemein- und Unfallchirurgische Themen im Wechsel, einen super Radio-Unterricht sowie Sonounterricht und Prüfungsvorbereitung mit Patientenvorstellung bei den Internisten.
- Mittagessen und Kaffee gibt's umsonst und ist auch eigentlich (zwischen den OPs) immer möglich
Fazit: Die Stimmung ist großartig, alle sind nett und bemüht dir viel zu zeigen und beizubringen. Ich fühlte mich super ins Team integriert und hatte eine tolle, lehrreiche Zeit!