Super nettes Ärzteteam, man fühlte sich als PJler sofort willkommen. Leider konnte ich nur einen Monat in die Kardio rotieren (ich war also nur den kompletten Dezember dort), aber dieser hat sich auf alle Fälle gelohnt. Ich durfte Patienten selber aufnehmen, untersuchen, ihre Untersuchungen anmelden, mit den Ärzten durchsprechen, wie ich sie therapieren würde und was weitere Optionen seien und zum Schluss die Briefe schreiben. Man lief auf den Visiten mit und erkundigte sich dann auch danach, wie es den eigenen Patienten geht. Wenn ich Fragen hatte, wurden diese immer sofort beantwortet. Außerdem wurde man teilweise auch Fragen gefragt, die einen in der Prüfung erwarten könnten. Außerdem ließen die Ärzte alle EKGs erstmal vom PJler befunden und haben dann mit mir durchgesprochen, was gut bzw. weniger gut war bzw. was ich übersehen habe.
Ich durfte mit zu den Herz-Echos und selber mehrfach kardiovertieren. Wäre ich nicht schwanger gewesen, hätte ich auch öfters mit in den Herz-Katheter gedurft. Man musste nur sagen, woran man Interesse hatte und die Ärzte haben es möglich gemacht, dass man dabei sein konnte. Alles in allem nur wärmstens zu empfehlen! Man muss allerdings bedenken, dass man leider kein Mitspracherecht bei der Zuteilung hat. Man bekommt vor dem Tertial eine eMail zugesandt, auf welcher Station man sein wird, entweder Gastro, Kardio oder Geriatrie, man kann leider keine Wünsche angeben.
Bewerbung
Unkompliziert über die Liste der zur Verfügung stehenden Häuser bei der Charité Berlin.