Achtung separater Bericht zur Unfallchirurgie/Orthopädie
Im BK rotiert man nach einem Plan durch die verschiedenen Abteilungen. Der Plan kann mit bestimmt werden und auch nach Absprache geändert werden. Vorgesehen ist: Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie, Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie/Orthopädie (siehe separater Bericht). Besteht Interesse kann man auch in die Kinderchirurgie.
Allgemein fand ich die Stimmung sehr angenehm im BK. Ich habe mich überall willkommen gefühlt, man konnte jederzeit etwas fragen, oder sich etwas zeigen lassen. Auch die Pflege (besonders auch die OP-Pflege) war sehr nett.
Fortbildungen:
Montags: Tumorkonferenz plus 15 Min Besprechung vorher für die PJ-ler. Die Tuko an sich ist recht langweilig, wenn man mit den Fällen nicht vertraut ist, dafür gibt’s allerdings Kaffee und Kekse und man übersteht es irgendwie. Mittwoch: 2 Std Fortbildung im Bereich Chirurgie, Anästhesie und Gyn. Donnerstag: 1 Std Fortbildung in wechselnden Fachgebieten
Dafür, dass man wegen der Fortbildungen über die normale Arbeitszeit kommt, gibt’s alle 2 Wochen einen Tag frei. Als Vergütung gibt es die üblichen 400 Euro/Monat plus max. 240Euro für die ICE Monatskarte oder sonstige Fahrtkosten (oder Essen).
Gefäßchirurgie (2 Wochen)
Nettes Team mit einem super netten Chefarzt! Ich war entweder mit im OP (auch teilweise ambulanter OP oder Eingriffe im Kathetherlabor) eingeteilt oder bin in der Sprechstunde mitgelaufen. Im OP wird viel erklärt und es bot sich immer die Gelegenheit zu fragen, mitzumachen oder zu nähen. In der Sprechstunde konnte man teilweise selbst die Anamnese machen und lernen mit dem Ultraschall und dem Duplex Sono umzugehen. Auf Station waren Verbandswechsel (auch teilweise sehr interessante VW mit Madentherapie), Braunülen legen und im Eingriffsraum mithelfen auf der Tagesordnung.
Thoraxchirurgie (2 Wochen)
Ein sehr kleines Team bestehend aus 3 Ärzten, die sich aber alle Mühe geben den PJ-lern viel zu vermitteln. In der Visite habe ich die Verbandswechsel gemacht und habe Thoraxdrainagen gezogen. In der OP-Sprechstunde konnte man selbst die Patienten untersuchen und wenn sich die Möglichkeit bot, hat der Chef höchstpersönlich noch einen kurzen Ultraschallkurs an die Untersuchung drangehängt. Auch unter Anleitung eine Thoraxdrainage legen war möglich. Im OP ist nur am Di und Mi etwas los, dafür ist man dort aber auch immer als 1.Assistenz eingeteilt und kann viel dabei lernen. Ist gerade nicht so viel los (kommt häufiger mal vor) kann man entweder zeitig gehen oder bekommt vom Chef eine Privat Fortbildung inkl CT-Besprechung usw.
Allgemeinchirurgie (2 Wochen)
Hier wird sich im Team demnächst noch etwas ändern, da gerade der Chef gegangen ist und noch kein Neuer aktuell da ist. Eingeteilt ist man hier meist auf der Station, man kann aber auch nach Belieben in der Sprechstunde dabei sein oder mit in den OP gehen. Im OP ist man nur für einige OP’s eingeteilt, der Rest wird von einer extra eingestellten Pflegekraft assistiert. Ist man mit am Tisch kann man viel sehen und auch immer Fragen stellen. In meiner Zeit dort waren leider sehr viele Cholezystektomien bei denen man nicht helfen konnte, aber normalerweise wird hier ein breites Spektrum operiert. Auf Station war Blut abnehmen, Braunülen legen, Kurven schreiben und in der Visite Patienten vorstellen die Hauptaufgabe.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal oder direkt für Studenten von der Uni Göttingen