Die Station MK1-S5 ist fürs PJ (oder eine Famulatur) wirklich zu empfehlen. Das Stationsklima ist sehr angenehm und die Pflege ist einfach super. Man ist ein vollwertiger Bestandteil des Teams und kann sich bei Fragen immer an die Pflege oder an die Ärzte wenden. Selbst wenn es mal stressig ist, bleibt der Umgang miteinander immer freundlich. Auch anstrengende Patienten werden mit Respekt und Wertschätzung behandelt. Die Blutabnahmen werden größtenteils von der Pflege übernommen und man muss morgens nur mal aushelfen bzw. mal eine neue Flexüle legen. Die Visiten dauern teilweise recht lange, da den Patienten wirklich zugehört wird bzw. auf ihre Probleme und Wünsche eingegangen wird. Zweimal die Woche ist Oberarzt- bzw. Chefarztvisite, bei der man auch selbst Patienten vorstellen kann. Da der fachliche Schwerpunkt der Station (Lymphome) im Studium eher eine untergeordnete Rolle spielt, muss man sich da erstmal etwas einlesen bzw. viel nachfragen. Die Stationsärzte sind aber sehr nett und beantworten gern alle Fragen. Auf Station fallen auch häufig Interventionen (ZVK legen, Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion) an, die man als PJler unter Aufsicht regelmäßig machen darf. Klassische PJ-Aufgaben wie Visitendokumentation und Aufnahmen gehören natürlich auch dazu. Es gibt immer regelmäßige Mittagspause mit den Ärzten/PJlern der Nachbarstation und einmal die Woche Stationsfrühstück, zu dem jeder etwas mitbringt. Wenn die Station mal personell unterbesetzt ist, kann es mit dem pünktlichen Feierabend schwierig werden, aber prinzipiell wurde schon darauf geachtet. Insgesamt hatte ich auf MK1-S5 eine super lehrreiche und schöne Zeit und konnte hier sehen, wie gut es auf Station läuft, wenn sich alle ehrlich um das Patientenwohl bemühen.
Bewerbung
über das PJ-Portal und die genauen Stationswünsche an Frau Jantsch