PJ-Tertial Innere in Helios Klinikum Schleswig (7/2024 bis 10/2024)

Station(en)
Pulmo, Kardio, Gastro, ZNA,
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Was war gut?:
Das Engagement einzelner Ärzte
die Gemeinschaft der Pjler
man hatte die Freiheit in jede Richtung zu schnuppern und sich das anzugucken, was man selbst interessant fand.
Das Essen war gut.
Man konnte selbst entscheiden wie engagiert man sein will.
Es gab immer die Möglichkeit für 1-2 Wochen in ein anderes Fach zu schnuppern

Was ist Verbesserungswürdig?
2 Klassengesellschaft der Studenten
Wohnheim
Zusammenhalt der Mitarbeiter
Materialmangel und Qualität des Materials in der ganzen Klinik
Patientenorientierte Versorgung statt Profitgier der Geschäftsführung
Faire Bezahlung von Pjlern (Deutschlandweites Problem)
Mehr machen! als nur über die Situationverbesserung der Pjler reden. Reden können alle (Besonders die Chefärzte) gut in der Klinik
Die Geschäftsführung

Wenn man sich als Student 2. Klasse fühlen möchte, ist man gut in der Helios Klinik aufgehoben. Da uns (Pjlern, staatliche Unis) immer mitgeteilt wurde, dass es keine freien Spinde mehr gibt, die Zugänge zum System auch nicht früher bestellt werden könnten, und auch das wirklich schlecht eingerichtete Wohnheim nicht renoviert werden könne, fanden wir uns zuerst damit ab. Dies waren am Anfang Aussagen, die man akzeptieren konnte, da das alles laut Chefärzten eher schwierige Themen waren. Allerdings bemerkten wir mit er Zeit, dass das für die Blockpraktikanten der MSH (Privatuni) durchaus alles möglcih war. Für diese Studierenden gab es sowohl Spinde, als auch Zugänge am ersten Tag. Ebenso wurde für diese Praktikanten im Wohnheim eine eigene Etage extra renoviert und neu eingerichtet.
Auch bezüglich des Unterichtes gab es Unterschiede: Wir Pjler konnten uns immer um eigenen Unterricht kümmern (positive Sache), der dann auch mäßig oft, aber eher zwischen Tür und Angel unvorbereitet stattfand. Für die Blockpraktikanten fand immer gut vorbereiteter Unterricht statt, der nie ausfiel.
Es war außerdem etwas ernüchternd, dass man als Pjler gebeten wurde Blut abzunehmen (was prinzipiell überhaupt kein Problem darstellt), während die Blockpraktikanten explizit davon ausgenommen waren.

Viele der einzelnen Assistenzärzte und vereinzelt auch Oberärzte haben sich viel Mühe gegeben uns einzubinden und die Materie näher zu bringen.
In der Notaufnahme hing die Qualität davon ab, welche Ärzte anwesend waren. Teilwesise konnte man viel selbst machen. In einzelnen Fällen wurde man auch einfach allein gelassen, mit der Aussage: "Du bist doch auch fast Arzt, dann mach auch." Obwohl man ausdrücklich anmerkte, dass man z.B. Aufklärungen gern in Anwesenheit eines aprobierten Arztes machen wöllte, weil man sich noch nicht bereit dafür fühlte.

Das Gebäude macht am Anfang einen guten Eindruck, die Ärzte erscheinen zuerst auch immer sehr freundlich.
Nach und nach bemerkt man jedoch, dass vieles an dem Haus nicht stimmt.
Die Geschäftsführung übt einen sehr großen finanziellen Druck aus, dadurch haben Assistenzärzte die Angst, dass sie ihren Job nicht behalten. Das Gemeinschaftsgefühl lässt sehr zu wünschen übrig, es wird sehr viel über andere gelästert und durch den komerziellen Aspekt sinkt die Bereitschaft sich zu engagieren.
Es wird auf allen Ebenen über andere Ärzte hergezogen. Auch zwischen den einzelnen Proffessionen ist das Klima schwierig.
Außerdem sollte in einem Krankenhaus nicht im Arztzimmer geraucht oder gevaped werden.

Das Wohnheim ist ein eigenes Thema: Dringend renovierungsbedürftig! Mit Legionellen ohne, dass den Bewohnern Bescheid gegeben wurde! ohne halbwegs sanitäre Küche. In den renovierten Teil werden nur Privatstudenten einquartiert.


Unterricht
2x / Woche
Tätigkeiten
Punktionen
Röntgenbesprechung
EKGs
Botengänge (Nichtärztl.)
Braunülen legen
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
420

Noten

Team/Station
4
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
3

Durchschnitt 3.2