PJ-Tertial Innere in Herz Jesu Krankenhaus Wien (8/2024 bis 11/2024)

Station(en)
Interne 1
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Wien (Oesterreich)
Kommentar
Erfahrungsbericht:
Grundsätzlich habe ich bei den Barmherzige Schwestern schon gute Erfahrungen während meiner Famulaturen gemacht, weswegen ich mich im KPJ für eine Bewerbung in der Vinzenzgruppe entschieden habe.
Ich verbrachte mein erstes Tertial (A) im KPJ im Herz-Jesu-KH auf der Internen 1 mit Schwerpunkt Rheuma und Stoffwechselerkrankungen und kann dies aufgrund der familiären Atmosphäre und dem netten Team sehr empfehlen. Vorab gab es viele Dokumente, welche an das Sekretariat übermittelt werden mussten. Am ersten Tag erhielten wir Kleidung, einen Spind, welcher leider am Wochenende ausgeräumt werden musste und ein Telefon, welches ich aus organisatorischen Gründen erst später erhielt. Die Morgenbesprechungen fanden um 8:00 mit Prim. Doz. Dr. Edmund Cauza statt, wo im ganzen Ärzteteam die Patienten und Organisatorisches besprochen/übergeben wurde.

Jeden Mittwoch gab es eine Röntgenbesprechung und jeden Donnerstag eine internistische Mittagsfortbildung. Da ich die einzige KPJ Studentin war, blieb ich für 16 Wochen auf der Internen 1. Andere Möglichkeiten waren die AGR 1 und 2 (Akutgeriatrie und Remobilisatio) Station, wo u.a. ältere Patienten beispielsweise nach einer K-TEP oder H-TEP aufgenommen wurde. Der Aufenthalt gestaltete sich mit multiprofessioneller Betreuung durch Physio- und Ergotherapeuten über mehrere Wochen. Auf der Internen 1 waren im Vgl. weniger AGR-Patienten und mehr Patienten mit rheumatologischen und internistischen Grunderkrankungen. Wenn wir mehrere KPJ-Studenten gewesen wären, hätten wir vermutlich nach ein paar Wochen rotiert.

In den Visiten konnte man einen eigenen rollenden Laptop mitnehmen und beim Dekursieren und Befunde nachsehen helfen. Auf Fragen wurde grundsätzlich sehr viel von den Ärzten erklärt. Auch das Pflegeteam war sehr nett und immer hilfsbereit! Am Stützpunkt gab es ein Postfach, in dem ausständige Reverse und für die AGR-Patienten MMSE, GDS und Barthel-Index zum Erheben lagen. Die letzteren Tests/Fragebögen nahmen tlw. viel Zeit in Anspruch und waren etwas mühsam.
Man wurde auch bei schwierigen Blutabnahmen und aBGAs dazugeholt. Weitere Aufgaben waren Nähte entfernen und Schellong-Test.

Das Computer-Programm MEONA erlernte ich mit einem bereitgestellten Tutorial. Das verwendete ich einerseits um Patientenbriefe vorzubereiten, was eine meiner Hauptaufgaben war (da blieb ich auch an manchen Nachmittagen länger um diese zu schreiben) und auch bei Aufnahmen. Bei Bedarf half ich in der Aufnahme aus, was gut zum Üben von Anamnese und Status war.

Alternativ konnte man bei Gelegenheit die Spezialambulanzen besuchen und bei den Ultraschall-Untersuchungen dabei sein. Einmalig fand eine Fortbildung mit dem Primar über die Diabetes-Leitlinie statt. Meine Mentorin nahm sich Zeit, um das Einführungs-,Midterm und Abschluss-Gespräch zu führen und Feedback zu geben. Eine State of the Art Präsentation von den KPJ Studenten in der zweiten Hälfte des Tertials ist auch geplant.

Das Mittagessen ging sich meistens gut aus, wenn man auf der Station war und schmeckte im Vgl. zu anderen KH sehr gut. Wenn man Überstunden machte, sollte man diese aufschreiben und ggf Ausgleichstage nehmen.

Alles in allem war das Ärzte und Pflegeteam sehr lieb und hilfsbereit. Ich konnte sehr viel lernen und bin jeden Tag gerne hingefahren. Vor allem als erstes KPJ war es ein guter Einstieg, um in die Routinearbeit eingeführt zu werden.
Bewerbung
Rechtzeitige Bewerbung über das Karriereportal mit Bewerbungsschreiben (Ich habe mich im Dezember 2022 beworben), 1 Vorstellungsgespräch über Video (April 2023) und Angabe von bevorzugten Kliniken und Fachbereichen, 1 Jahr davor Zusage/Absage (August 2023)
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
EKGs
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Patienten untersuchen
Rehas anmelden
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
€ 800,- Aufwandsentschädigung (brutto)/ Monat

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2