PJ-Tertial Gynäkologie in St. Theresien-Krankenhaus Nuernberg (11/2024 bis 3/2025)

Station(en)
B3 (Gynstation und Wöchnerinnen), Kreißsaal, Ambulanz
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Tagesablauf:
- Morgenbesprechung und Übergabe aus dem 24h-Dienst um 7:45 Uhr
- danach auf Station zur Blutentnahme und Visite (da kann man wirklich immer mit) oder direkt OP (meistens als 2. Assistenz), je nach Einteilung und PJler*innen Anzahl
- post-OP Nieren- und Restharnsonos sind PJler*innen Aufgabe (im Laufe des Tages vor Entlassung)
- je nach OP-Einteilung kann man schauen wie man sich dann aufteilt, ob Station, OP, Ambulanz oder Kreißsaal (inkl. Schwangerenambulanz)
- Nachmittagsbesprechung um 16 Uhr
- Ende ca. um 16:15 Uhr

- Mittwochmorgen um 7:30 Uhr läuft die online Fortbildung "gyn to go" im Kreißsaal, das kann man immer anschauen
- Mittwochnachmittag ist die Tumorkonferenz, hier kann man auch Fälle vorstellen

PRO:
- super liebes Team, über alle Disziplinen (auch OAs, CA, Hebammen und 99% der OP-Pflege), sehr entspanntes Klima
- diverse Möglichkeiten wie man seinen Tag gestalten kann (Ambulanz, Station, Kreißsaal, OP...)
- auch wenn man nicht eingeteilt ist kann man jederzeit zum Zuschauen in OP
- Mittagessen immer möglich, wann man will + es gibt kostenlos Kaffee auf Station
- Möglichkeit einen 24h-Dienst mitzumachen wenn man das möchte (den Tag danach hat man dann frei)
- man kann mal zu den U2 der Neugeborenen mitkommen und bekommt das erklärt (wird von den Ärzt*innen aus der Cnopfschen Kinderklinik durchgeführt)
- sehr wenig Blutentnahmen (mein Maximum waren 6 Stück), Zugang legen kommt auch nicht häufig vor
- wenn man danach fragt darf man viel machen (Untersuchung, Ultraschall, Visite, Briefe schreiben...)
- wenn man mal einen "schlappen Tag" hat oder einfach kurz 10min entspannen will schaut einen auch niemand blöd an wenn man einfach mal kurz einen Kaffee trinkt, nachdem die PJ-Aufgaben erledigt sind :)
- man hat meistens die Möglichkeit ein Telefon zu nehmen (zB vom DA des Vortags), somit kann man sich theoretisch immer anrufen lassen wenn man in OP soll oder wenn etwas Spannendes im Kreißsaal/in der Ambulanz aufkommt
- man bekommt eigene PC-Zugänge und kann sich somit selbstständig Sachen anschauen oder später Briefe schreiben
- je nach Operateuer darf man auch mal nähen oder bei einer LSK die 1. Assistenz machen (zB wenn jemand von den Assis krank ist)
- man kann immer pünktlich gehen, manchmal auch früher wenn wirklich nichts mehr zu tun ist
- Rotation ins MVZ (Praxissetting), die Strahlentherapie und ins Radiologische Zentrum möglich (auch mehrfach)
- man lernt gut die Basics aus Gyn & Geburtshilfe, die Assistentinnen erklären viel
- 0,5 Studientage pro Woche (also 8 Studientage insgesamt, max. 1 pro Woche)

CONTRA:
- kein Maximalversorger + keine Pädiatrie im Haus = keine "Spezialfälle" oder Risikogeburten, keine Ovarial-Cas oÄ; eher die Basics
- kein PJ Unterricht im Haus, man kann theoretisch 2x die Woche für den PJ Unterricht ans UK Erlangen fahren, das lohnt sich von der Fahrtzeit eher nicht wenn man in Nbg wohnt (wenn man aus Erlangen kommt dann schon)
- man muss aktiv danach fragen wenn man etwas machen möchte (nicht wirklich ein Contra, ich glaube das ist fast überall so, da muss man sich einfach ein Herz nehmen), vA im Kreißsaal muss man oft unten bleiben und aktiv darauf hinweisen, dass man zB bei einer Geburt dabei sein möchte (ich habe 4 gesehen, das ist ein ganz guter Schnitt fürs PJ, aber da muss man auf jeden Fall selbst hinterher sein)
- manchmal nachmittags etwas Leerlauf
- wenn viele PJler*innen/Famulant*innen da sind sitzt man manchmal auch etwas rum, es gibt zwar immer die Möglichkeit bei etwas zuzuschauen, aber um wirklich praktische Sachen zu machen wären max. 2 Leute perfekt (bei mir waren es am Ende 4 und da musste man sich dann schon gut besprechen/in Rotationen gehen, dass es wirklich "hands on" was zu tun gibt)
- die Organisation in der Personalabteilung ist wirklich schlecht, ich musste vielem hinterherrennen, wurde dabei aber tatkräftig von der Chefarztsekretärin unterstützt, die ist super

An sich kann ich das Tertial hier wirklich empfehlen wenn man die Gyn Basics lernen will, das Team ist einfach eine 10/10 und ich hatte wirklich viel Spaß. Wenn du viele fancy Sachen sehen willst, dann ist evtl. eine Uniklinik eher was für dich, hier bekommt man aber einen super Überblick über die Grundlagen in allen Bereichen.
Bewerbung
übers PJ-Portal, schreibt am besten 4-5 Wochen vorher, dass ihr kommt, dann klappt hoffentlich auch alles mit dem Vetrag etc.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Braunülen legen
Mitoperieren
Punktionen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
4
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.27