PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Teaching Hospital Karapitiya (12/2024 bis 3/2025)

Station(en)
OP, Diagnostik, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, Diagnostik, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Mein halbes Tertial Chirurgie in Galle war eine äußerst wertvolle und aufschlussreiche Erfahrung. Es war genau wie im den Berichten hier beschrieben. Zu Beginn sind immer viele PJ-Studenten, die jedoch im Laufe der Zeit weniger wurden. Dadurch konnte ich gute Kontakte zu anderen Studierenden knüpfen und hatte trotzdem die Gelegenheit, mich aktiv in den Klinikalltag einzubringen. Wie weit man das möchte ist einem selbst überlassen.

Die Klinik bot zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Bereiche der Chirurgie kennenzulernen. Man hatte Zugang zu fast allen Operationssälen, Stationen und diagnostischen Bereichen. Sprachbarrieren bestehen auf jeden Fall, man wird aber von anderen Studierenden unterstützt, die mir halfen, mit den Patienten zu kommunizieren. Es hängt ein Stück weit von einem selbst ab, wie stark man sich einbringt – je aktiver man ist, desto mehr wird man in den klinischen Alltag integriert. Wenn die Ärzte einen öfter sehen, ist man stärker eingebunden, aber grundsätzlich kann jeder selbst entscheiden, wie viel er oder sie machen möchte.

Es fanden regelmäßig lehrreiche Teaching-Sessions statt, bei denen die Ärzte ein vollständiges Thema anhand von Patientenbeispielen erklärten. Diese Sessions waren besonders aufschlussreich und haben mir geholfen, mein Wissen zu erweitern. Zudem organisierte die Universität immer wieder interessante Workshops und Seminare, wie beispielsweise ein Pharma-Seminar, sowie die Community Week, in der wir viel über die periphere medizinische Versorgung lernen konnten.

Mittags gab es die Möglichkeit, günstig im Krankenhaus zu essen, aber auch außerhalb gibt es viele Stände und Restaurants, wo man die lokale Küche probieren kann – eine wunderbare Gelegenheit, die kulinarischen Besonderheiten Sri Lankas kennenzulernen.

Meine Unterkunft bei Shirley und seiner Frau kann ich wärmstens empfehlen ( Shirley Homestay, Airbnb und Booking). Als Alleinreisende fühlte ich mich dort sofort willkommen. Shirley und seine Frau sind äußerst herzlich.Durch sie konnte ich nicht nur die medizinische Seite von Sri Lanka kennenlernen, sondern auch einen Einblick in das tägliche Leben der Einheimischen erhalten. Sie hatten sogar Scrubs, die ich leihen konnte, da schon andere Mediziner vor mir dort untergebracht waren. Die Klinik war in nur etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar, was den Aufenthalt zusätzlich angenehm machte.

Abschließend war mein Praktisches Jahr in der Klinik eine unglaublich bereichernde Zeit. Ich konnte viele interessante Aspekte der Chirurgie kennenlernen und meine medizinischen Fähigkeiten erweitern. Trotzdem hatte ich sehr viel Freizeit um das Wetter und den Strand zu genießen. Darüber hinaus ist Sri Lanka ein faszinierendes und wunderschönes Land, das einem nicht nur in der Medizin, sondern auch auf persönlicher Ebene viele Möglichkeiten bietet, den eigenen Horizont zu erweitern. Klare Empfehlung.
Bewerbung
Super spontan möglich (ca 6 Wochen vorher), allerdings nicht über das Onlineformular, sondern Kontaktaufnahme per Mail.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Patientenvorstellung
Nahtkurs
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Patienten untersuchen
Mitoperieren
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Gebühren in EUR
75 $ pro Woche

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.6