PJ-Tertial Unfallchirurgie in Krankenhaus Merheim (11/2024 bis 3/2025)

Station(en)
Sport, Trauma, Endo, Notaufnahme, Privat
Einsatzbereiche
Notaufnahme, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Krankenhaus Merheim ist ein großes Zentrum mit vielen verschiedenen Verletzungen und vielen Einsatzmöglichkeiten. Man kann viel lernen und das Team ist sehr lieb! Ich hatte ein schönes Tertial. Nicht alles ist immer perfekt, aber die Erwartung brauch man generell nicht haben.

Pros:
- viele Krankheitsbilder
- man ist gut eingebunden auf Station
- viele PJler also coole Gruppe
- viele Ärzte sind sehr bemüht (Jannis, Maiti, Hanno, Piet, Flo, … nur um ein paar hier besonders hervorzuheben!)
- regelmäßig im OP und auch wenn man Glück hat 1. Assistenz
- einmal die Woche Unterricht beim Chef
- toller Chef, gute Stimmung im Team !
- es ist einem selbst überlassen wie viel man übernehmen möchte an Aufgaben (also nur Pflicht Dinge wie Verbände und Blut abnehmen, oder richtig mitarbeiten)
- Mittag essen (außer im Endo Team) ist regelmäßig möglich mit großen Portionen und kostet 3-4€
- Pflege sehr lieb und vor allem Olivia auf der 6A ist einfach ein Herzi
- man rotiert alle 4 Wochen, nach Absprache kann man aber auch alle Bereiche mitnehmen und das würde ich jedem empfehlen
- Notaufnahme hat man eigene Patienten und kann nähen
- im OP vor allem in Endo darf man auch regelmäßig nähen
- AGA wird gerne gesehen aber gibt regelmäßig auch außerhalb Fortbildungsmöglichkeiten
- Jannis macht einmal die Woche Unterricht, der auch sehr gut ist
- PJler waren auch auf der Habilitationsfeier von Sebastian eingeladen, was ich sehr positiv fand und eine gewisse Wertschätzung zeigt

Contras:
- wenn man alleine im Endo Team ist, kann es manchmal stressig sein
- keine Studientage leider
- ich hätte mir persönlich gewünscht mehr mit den Assistenten auch außerhalb vom Krankenhaus zu machen. Insbesondere in Bezug auf eine mögliche Stelle im Anschluss. Ich kann allerdings auch verstehen, dass bei der Menge an PJlern (5-10) man einfach zu viel Rotation drin hat. Aber alle sind sehr nett und wirken wie ein tolles Team, die auch privat viel miteinander unternehmen.
- in manchen Momenten hätte ich mir mehr Feedback gewünscht um einfach noch mehr lernen zu können
- keine festen Arbeitszeiten, also man arbeitet so wie halt etwas zu tun ist. Aber auch da, würde nie jemand etwas sagen, wenn man mal früher los muss etc.
- wenn ein paar PJler einfach nichts machen oder wenig arbeiten, kann es mal stressig werden. Wenn alle super arbeiten macht es Mega Bock und es ist auch nicht stressig. Das ist allerdings ein Faktor, den man nie beeinflussen kann und wo auch einfach man ein bisschen Glück haben muss.

Ich war sehr zufrieden mit meinem ersten Tertial und kann mir eine Stelle in Merheim auch nach wie vor vorstellen. Ich kann es jedem herzlich empfehlen.
Bewerbung
Ich hab mich ein Jahr im Vorlauf beworben. Außerhalb vom PJ-Portal. Bei Petra Spangenberger
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Poliklinik
Eigene Patienten betreuen
Notaufnahme
Untersuchungen anmelden
Mitoperieren
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Botengänge (Nichtärztl.)
Rehas anmelden
Patienten aufnehmen
Briefe schreiben
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
Ca. 600€

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2