PJ-Tertial Innere in Klinikum Innenstadt (11/2024 bis 3/2025)

Station(en)
1A, 2B, Großhadern G6, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
LMU Muenchen
Kommentar
Mein PJ in der Inneren war am LMU Klinikum zweigeteilt (8 Wochen Med4, 8 Wochen Med2), die Bewertung bezieht sich aber auf beide Kliniken.
Allgemein: Im Allgemeinen kam mir die Innenstadtklinik der LMU sehr pro-Student vor, wir hatten jeden Tag PJ-Unterricht (u.a. interdisziplinär, Fallvorstellungen, EKG-Kurs oder Arzneimittel) und ich habe mich auf jeder einzelnen Station sehr wertgeschätzt gefühlt. Bei Fragen oder Unklarheiten war immer ein:e ärztliche:r Ansprechpartner:in auf Station, ich habe mich kein einziges Mal mit einer Situation allein gelassen gefühlt.
1A und 2B: Auf der Station 1A konnte man sehr viel selbständig arbeiten, v.a. Aufnahmen und die körperliche Untersuchung, die man auch direkt mit EKG oder Sonographie selbständig ergänzen konnte. Die Station ist zweigeteilt (Rheuma/Infektiologie/Nephrologie und Endokrinologie/Angiologie), sodass man sehr sehr viel gesehen und dementsprechend auch gelernt hat. Die Stationsärzt:innen zu dem Zeitpunkt haben dabei auch bei Visite gerne erklärt. Besonders bei Visite oder Besprechungen mit den Oberärzten der Station konnte man dann noch mehr mitnehmen. Ähnlich verhielt es sich in der Med2 auf Station 2B. Dort durfte man auch sehr häufig mit in die Funktionen, sobald die Aufgaben auf Station erledigt waren. Außerdem durften wir regelmäßig unter ärztlicher Aufsicht Aszites- oder Pleurapunktionen durchführen.
G6: In Großhadern (Station G6, Nephrologie) gab es zwar keinen Studentenunterricht und die Tage waren z.T. sehr lang (z.T. bis 20 Uhr), aber ich habe in diesen 4 Wochen mit Abstand am meisten gelernt. Der Chef der Nephrologie hat während der Visiten oft abgefragt, aber auch sehr sehr viel erklärt, was mir das Hineindenken in die innere Medizin deutlich vereinfacht hat. Neben den üblichen Aufgaben wie Briefe schreiben und Blut abnehmen konnte man mit zu Nierenbiopsien oder auf die Dialysestation. Die Wertschätzung der PJ-Studenten fand ich auf der G6 besonders stark.
Mittagessen war auf allen Stationen immer möglich, bis auf die 4 Wochen in Großhadern konnte wir meistens zwischen 16:00 und 17:00 gehen, manchmal auch früher.
Im Allgemeinen kann ich also nur sagen, dass mein Tertial in der inneren Medizin am LMU Klinikum meine Erwartungen deutlich übertroffen hat und ich mich durchweg sehr gut betreut gefühlt habe.
Bewerbung
PJ-Portal
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
EKG
Bildgebung
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Punktionen
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
EKGs
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
500
Gebühren in EUR
-

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.07