Ich habe drei Monate auf der Hämato/Onko und zwei Wochen in der ZNA des Rotkreuzklinikums verbracht und kann beides nur wärmsten empfehlen.
Auf der Station 3.5 (Hämato/Onko) geht es super familiär und freundlich zu und man wird schnell Teil des Teams. Vom Chef bis zu den Assistent*innen sind alle total hilfsbereit und interessiert daran, einem so viel wie möglich beizubringen und eine gute Lehre zu ermöglichen! Auch die Zusammenarbeit mit der Pflege ist toll und habe ich in der Form selten vorher erlebt.
Die Arbeitstage beginnen morgens um 8 mit den Blutentnahmen, die man gemeinsam (!) mit den Ärzt*innen macht, danach kann man selbstständig Patient*innen aufnehmen und recht schnell auch selbstständig betreuen. Auf Visite kann man immer mitgehen und alle sind wirklich daran interessiert, dass man hier etwas mitnimmt und lernt. Nach dem Mittagessen stehen meist noch Prozeduren wie ZVK-Anlagen und Punktionen auf dem Programm, bei denen man assistieren und auch sehr schnell selbst Hand anlegen darf. Auch zu Besprechungen kann man immer mitgehen und auch selbst Gedanken einbringen, wenn man möchte. Außerdem konnte man zwischendurch auch immer wieder Sono üben oder auch mal in die Funktionsbereiche gehen, wenn dort interessante Bronchos oder Punktionen durchgeführt wurden. Und falls man nachmittags mal früher gehen oder einen Tag fehlen möchte, ist auch das überhaupt kein Problem.
Auch die zwei Wochen in der ZNA am Ende des Tertials waren sehr cool, auch hier sind alle Kolleg*innen sehr nett und hilfsbereit und man lernt schnell, diagnostische und therapeutische Entscheidungen zu treffen.
Alles in allem kann ich die Station 3.5 und die ZNA des Rotkreuzklinikums sehr, sehr empfehlen! Ich hatte ein tolle Zeit dort und hätte keinen besseren Start ins PJ haben können!