Am Uniklinikum Würzburg geht man jeweils 2 Monate in die Med 1 und zwei Monate in die Med 2. Eine Woche rotiert man in die Notaufnahme. Man muss einmal eine Fallvorstellung im PJ-Seminar halten. 6x hat man ein Intus-Training. Ein Tag davon ist ein sehr gutes ganztägiges Notfalltraining.
Arbeitszeiten sind von 7:30-16:30.
Mittwochs ist ein sehr gutes EKG-Seminar, in dem man nochmal die gesamte Innere wiederholt.
Eine meiner Rotationen war auf die M43. Das ist eine Station mit Hämato-Onkologie, Rheumatologie und Infektiologie.
Für jedes Gebiet ist eine andere Fachärztin zuständig und macht zweimal die Woche OÄ-Visiste.
Es kommt natürlich immer sehr auf die Assistenzärzte an und zu meiner Zeit waren die drei ein Traum. Es ist die einzige Station mit drei AÄ und man merkt, dass es die Situation erleichtert.
Auf der Station gibt es auch zwei sehr nette MFAs, die morgens schon oft alle BEs gemacht haben, bevor man kommt. Auch so helfen sie einem sehr.
Danach gehen die drei AÄ einzeln auf Visite und man kann sich einem anschließen und bekommt alles erklärt und darf Patienten selber visitieren. Danach macht man die Aufnahmen auf Station. Anamnese, KU und entweder Nadeln legen oder Port anstechen. Es gibt fast täglich Interventionen und man alle unter Anleitung machen. Knochenmarkspunktionen, Aszites, Lumbal, ZVK oder Schelgen legen. Mittagessen gehen alle zusammen.
Wenn man mit seinen Aufgaben fertig ist darf man gehen und muss nicht auf die Zugangsvisite warten. Nur wenn man möchte. Diese ist auch sehr schnell.
Ich bin immer zwischen 14Uhr und selten 16:30Uhr nach Hause geschickt worden.
Ich habe sehr viel gelernt und hatte eine tolle Zeit dort.