Insgesamt ein sehr empfehlenswertes PJ mit viel Eigenständigkeit, guter praktischer Ausbildung und einer durchweg angenehmen Arbeitsatmosphäre. Besonders positiv ist die große Flexibilität: Man kann sich weitgehend selbst aussuchen, in welchem Bereich man eingesetzt werden möchte – Station, ZNA, Funktionsbereich und kann immer im Herzkatheterlabor vorbeischauen. Es wird sich für den PJler viel Zeit genommen, Dinge zu zeigen und zu erklären.
Das Team ist super freundlich, offen und hilfsbereit. PJler werden ernst genommen, herzlich aufgenommen und aktiv in den Arbeitsalltag eingebunden. Man darf früh Verantwortung übernehmen, Aufnahmen durchführen, Briefe schreiben, untersuchen und schallen. Blutabnahmen und Braunülenlegen sind möglich, werden aber nicht eingefordert.
Besonders lehrreich war die Zeit in der Notaufnahme, in der man viel praktische Erfahrung sammeln und eigenständig arbeiten konnte, immer mit guter Supervision. Auch der Funktionsbereich bietet sinnvolle Lernmöglichkeiten, vor allem im Schallen sowie durch Einblicke in das Herzkatheterlabor.
Die Arbeitsbelastung ist insgesamt moderat und gut mit dem Lernen vereinbar. Man hat einen Studientag, den man sich an einem selbst ausgesuchten Wochentag nehmen kann. Zusätzliche Dienste können freiwillig übernommen werden; es sind bis zu 10 Extra-Dienste möglich, die vollständig durch Freizeitausgleich kompensiert werden. Ein Wochenenddienst zählt dabei wie zwei freie Dienste.
Als zusätzliche Benefits gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Insgesamt herrscht eine sehr wertschätzende Haltung gegenüber PJlern, und man merkt, dass Lernen hier im Vordergrund steht.
Ich habe mich sehr wohlgefühlt und würde mich jederzeit wieder für dieses PJ entscheiden.