PJ-Tertial Innere in Klliniken Nordoberpfalz (1/2026 bis 4/2026)

Station(en)
Med 1: 201, 75; Med 2: 74,82
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Tertial soll zu gleichen Teilen auf Med 1 und Med 2 aufgeteilt werden.
Ich war zuerst in der Med 2, zunächst auf Station 74: hier war es gut zum reinkommen, ein super Oberarzt, der immer mit zur Visite geht, viel erklärt und dadurch auch lehrreich. Patientenkollektiv ist recht durchmischt, dadurch sieht man viel und vor allem die Basic-Krankheitsbilder kann man lernen: aeCOPD, Infekte, CKD, Dialysepatienten, etc. Aufgaben waren: Blutabnahmen, Braunülen legen, mit zur Visite gehen, Briefe schreiben, Auswertung von Lufu, 24h-RR, aBGAs, Aufklärungen. Eigene Patienten übernehmen war nicht vorgesehen, kommt aber vermutlich auf die Assistenten auf Station an. In seiner restlichen Zeit konnte man mit zu Echos, Dialyse, Langzeit-EKG auswerten, Sheldon-/ZVK-Anlage, Sonos; Punktionen. Insgesamt hat es mir gefallen, war aber etwas passiv.
Anschließend bin ich auf die 82 rotiert (Kardio): hier hat es mir persönlich nicht so gut gefallen, was evtl auch an meinem geringerem Interesse lag. Dadurch, dass Patienten häufig nur 1 Tag da waren, war es mir besonders am Anfang recht unübersichtlich und chaotisch. Aufgaben waren so gut wie dieselben, bei Chefvisite muss man evtl mit Befunden/Laborwerten aushelfen können :D. Es gab die Möglichkeit im Herzkatheter zuzuschauen, bei Schrittmacher/ICD-Implantationen, MitraClip, Bronchoskopien.
Man hätte auf Anfrage ggf noch auf Intensiv rotieren können. Eine Rotation in die Notaufnahme war leider nicht gewünscht/möglich. Generell kann man bei Eigeninitiative viel machen und vermutlich noch mehr als ich gemacht habe, wenn man allerdings keine Eigeninitiative zeigt, macht und lernt man vermutlich wenig.

In der Med 1 war ich zunächst auf 201: hier waren die Tätigkeiten Blutabnahmen, mit zu Visite gehen, Braunülen legen. Da man keinen eigenen PC hat kann man keine Arztbriefe schreiben, aber somit auch nicht eigenständig Patienten betreuen, Befunde anschauen etc, was teilweise etwas nervig ist. Dafür sind die Oberarztvisiten immer super lehrreich! Generell hat mir in der Med 1 das Team super gefallen, alle waren sehr nett und insbesondere die Oberärzte hatten viel Interesse daran, dass man viel lernt und es einem gefällt. Aufgrund des fehlenden Arbeitsplatzes bin ich nach Visite meist in die Endoskopie gegangen und habe ÖGD/Kolo/ERCP/alles sonstige angeschaut bzw. beim Ultraschall mitgeschaut und oft vor-/nachgeschallt, wodurch man seine Ultraschallkünste sehr verbessern konnte!
Zuletzt war ich noch auf 75 (Onko), dort hat es mir ingesamt am allerbesten gefallen! Eigener Arbeitsplatz, eigene Patienten betreuen, dadurch, dass die Patienten tendenziell lange da sind, ist man richtig "eingearbeitet" und hat einen Überblick. Die Stationsärzte waren super und der Oberarzt auch! Ich konnte oft mit zum Mikroskopieren von KMP/Blutausstrichen, mit zur KMP, ZVK-Anlage. Falls nichts zu tun war, konnte man weiterhin problemlos in die Endo bzw zum Ultraschall.
In der Endo und im Ultraschall waren alle super nett, haben einem alles mögliche erklärt und man konnte immer bei allem zuschauen! Im Ultraschall gab es fast täglich Punktionen (Leber, Aszites, Pleura), je nach Untersucher durfte man hier auch mal mehr mithelfen und unter Aufsicht punktieren.

Mittagessen bekommt man von der Klinik umsonst in der Personalcafeteria, das Angebot wiederholt sich alle 2-3 Wochen aber kann man essen, auch als Vegetarier hat man immer eine Alternative! Lohn sind 400€mtl, wohnen könnte man ggf. kostenlos im Personalwohnheim (vorher anfragen).
Pj-Fortbildungen sind immer 1x/wo, Themen/Referenten rotieren im gesamten Klinikum, also auch mal Gynäkologie, Urologie, etc. und waren immer super spannend und gut vorbereitet.
Beginn war sowohl Med1 als auch Med 2 um 8, zwischen 15:30-16:30 bin ich meist gegangen. Geht aber auch mal früher ;) Studientage gibt es so halb offiziell 10 pro Tertial, die man sich frei einteilen kann.
Insgesamt hat es mir gut gefallen und ich habe es keinesfalls bereut, Innere am Klinikum Weiden zu machen. An der ein oder anderen Stelle gibt es sicherlich Verbesserungspotential, aber wenn man will kann man viel lernen, kann aber auch mal früher heimgehen und das Studi-Leben genießen.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
EKG
Repetitorien
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Braunülen legen
EKGs
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
400

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
3
Unterricht
1
Betreuung
3
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.13