Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Pro:
- Die AssistenzärztInnen waren durch die Bank sehr nett und kompetent, auch wenn oft nicht viel Zeit für Gespräche bestand. Zu einigen hatte man ein freundschaftliches Verhältnis.
- Durch die 4-wöchigen Rotationen bekam man Einblick in diverse Abteilungen. Entsprechend hoch war der Wissenszugewinn.
- Man darf viele Tätigkeiten übernehmen, wird zu eigenständigen Liquorpunktionen animiert und sogar für diese angerufen. Auch MOCA und Co habe ich als interessante, vorbereitende Tätigkeit wahrgenommen. Zeigt man Eigeninitiative, wird einem viel gezeigt und Verantwortung an einen abgegeben.
- Insbesondere in der ZNA und in den Sprechstunden ist der eigene Aufgabenbereich und Lernzuwachs enorm. Die interdisziplinäre Arbeit mit Pflege und der Inneren macht viel Spaß, die Stimmung ist dort auch sehr gut.
- Das Tertial ist sehr gut organisiert. Man erhält zu allen administrativen Aufgaben ausreichende Informationen, einen Tertialplan, ...
- Die Klinik für Neurologie des UKL ist auf modernem Stand und die Mitarbeitenden machen sehr gute klinische Arbeit.
Cons:
- Die Stimmung innerhalb des Teams und bei Besprechungen kann recht kühl und gelegentlich angespannt sein.
- Als PJlerIn übt man insbesondere auf Stroke und auch auf den Stationen überwiegend eher unbeliebte Tätigkeiten aus, an normalen Arbeitstagen bleibt wenig Zeit für Lehre.
- Der wöchentlich stattfindende PJ-Unterricht muss konsequent von den PJlerInnen vorbereitet und gehalten werden. Dies mag in Teilen auf das M3 vorbereiten, ist aber auch eine nicht zu unterschätzende Mehrbelastung, insbesondere wenn nur wenige andere PJlerInnen vor Ort sind, da man dann alle 2-3 Wochen eine Präsentation vorbereiten muss. Man würde sich da mehr Teaching seitens des ÄrztInnen-Kollegiums erhoffen.
- Es war irritierend, dass man sich für die FEHLtage am Ende des Tertials so sehr rechtfertigen musste und diese auch erst nach längerem Schriftverkehr genehmigt bekommen hat (die Fehltage werden schließlich als Lerntage benötigt, nicht als Urlaubstage; die Fehltage stehen einem gesetzlich zu). Da fühlt man sich ungerecht behandelt. Schließlich übernimmt man für 400,-/Mo viele undankbare Aufgaben, bereitet sein eigenes Teaching sogar noch selber vor und bekommt dafür recht wenig (Teaching, Anerkennung) zurück.