PJ-Tertial Chirurgie in Universitaetsklinikum Augsburg (9/2024 bis 12/2024)

Station(en)
8.1; 7.1
Einsatzbereiche
OP, Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Mainz
Kommentar
Die Studienordnung für Augsburg hat sich geändert, sodass bei mir noch Sachen möglich waren, die wohl jetzt nicht mehr möglich sind.

Meine 3 Stationen waren

1. Unfallchirurgie -
Die Unfallchirugie des UKA ist super groß, was natürlich tol ist, da man sehr viel sehen und lernen kann. Man kann/muss viel in den OP. Dort muss ich sagen habe ich die Atmosphäre fast ausschließlich als sehr respektvoll und angenehm empfunden. Hier kommt man auf öfter zum nähen.
Man ist planmäßig in verschiedenen Teams eingeteilt und rotiert auch in die Notaufnahme, was ich persönlich sehr empfehlen würde, da man dort am ehesten mal etwas selbständiger Arbeiten kann und Platzwunden etc. nähen kann. Wenn aber zu wenig PJtler da sind, muss man auch von dort aus in den OP.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Zeit in der Unfallchirugie sehr genossen habe und sie deutlich besser war, als ich gedacht hatte.

2. Visceralchirugie
In der Viszeralchirugie steht jetzt zum April 2025 ein Chefarztwechsel an, weswegen sich auch hier etwas mehr ändern kann, allerdings werden viele des Teams bleiben.
Das Team der AVTC ist super super nett und ich habe mich mit vielen Assistenten und Oberärzten sehr gut verstanden. Ich konnte alle klassischen Viszeralchirurgischen Eingriffe sehen inklusive Notfall-OPs. Auch hier wird einem in den OPs viel erklärt und man kann regelmäßig nähen.

3. HNO
Die HNO-Klinik ist in Haunstätten und nicht besonders gut mit dem ÖPNV angebunden. Im Team der HNO gibt es ein paar wirklich tolle Ärzte/Ärztinnen, von denen man viel lernen kann und viel praktisch machen kann. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es innerhalb des Teams nicht unbedingt sehr harmonisch zugeht.
Die großen OPs (Radialisplastic) finden am Haupthaus statt und sind äußerst sehenswert. Innerhalb der anderen OPs in Haunstetten kann man nicht besonders viel mitarbeiten. Teaching durch die Oberärzte findet nicht statt.
Für mich persönlich war die HNO von den 3 Stellen die, die mir am wenigsten getaugt hat, aber vielleicht war ich dafür auch zu kurz dort.


Allgemeines:
- Es gibt ein Wohnheim, welches aber eine Katastrophale Verwaltung hat, sodass man sehr Glück haben muss dort einen Wohnheimplatz zu bekommen. Dort stehen dann wegen schlechter Planung viele Wohneinheiten leer, obwohl die Aussage ist, das Wohnheim wäre voll. Häufiges Nachfragen hilft hier defintiv weiter und erhöht die Chancen.
- Ich hatte sehr Sorge von dem Chirugie Tertial, weil ich darauf nicht besonders Lust hatte, aber ich muss sagen, dass die Zeit super schnell vorbei ging und ich mir inzwischen sogar Chirurgie als Arbeitsbereich vorstellen kann.

Inzwischen wird es so sein, dass man nur 2 Abteilungen für jeweils 8 Wochen sehen kann. Fremdrotationen sind nicht mehr möglich. Studientage wurden gestrichen und es findet nur noch 1x die Woche PJ-Unterricht statt. Für Dienste am Wochenende/ Feiertage gab es bis jetzt 2 Ausgleichstage unter der Woche, ich weiß nicht ob das bestehen bleibt.

Großes Plus ist Kerstin Bauer (die PJ-Koordinatorin), die immer als Ansprechspartnerin zu Verfügung steht und einem versucht alles möglich zu machen.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Poliklinik
Braunülen legen
Notaufnahme
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
EKGs
Rehas anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gesammelt am Ende
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
350

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.8