PJ-Tertial Neurologie in LVR-Klinik Bonn (12/2024 bis 4/2025)
Station(en)
S0C, S0D, Stroke Unit, Intensivstation, Aufnahme
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Bonn
Kommentar
Ein Tertial in der neurologischen Abteilung der LVR-Klinik Bonn kann ich uneingeschränkt empfehlen. Innerhalb weniger Wochen konnte ich mehr wertvolle Erfahrungen sammeln als in den beiden anderen Tertialen zusammen. Besonders hervorzuheben ist der strukturierte und lehrreiche PJ-Unterricht, der zweimal wöchentlich von einem Oberarzt durchgeführt wird. Da ich die einzige PJ-Studentin war, profitierte ich von einem intensiven 1:1-Teaching, das eine außergewöhnliche Lernatmosphäre schuf.
Am Ende des Tertials hatte ich sämtliche relevanten neurologischen Krankheitsbilder ausführlich besprochen und anhand von Fallbeispielen vertieft. Man wird als vollwertiges Teammitglied wahrgenommen und erfährt große Wertschätzung. Die Zusammenarbeit im Team ist geprägt von einer angenehmen, kollegialen Atmosphäre.
Besonders bereichernd ist die Rotation durch verschiedene Bereiche der Neurologie, darunter die Normalstation, die Frührehabilitation, die Stroke Unit, die Intensivstation, die Funktionsdiagnostik sowie die Patientenaufnahme. Diese Vielfalt ermöglicht ein umfassendes Verständnis der neurologischen Patientenversorgung.
Praktische Fertigkeiten kommen ebenfalls nicht zu kurz: Man übernimmt eigenständig Patientenaufnahmen, verfasst Arztbriefe und erlernt essenzielle neurologische Techniken wie Lumbalpunktionen und Duplexsonographien.
Zusammenfassend war dieses Tertial eine überaus bereichernde Erfahrung – sowohl fachlich als auch menschlich. Wer eine fundierte und praxisnahe Ausbildung in der Neurologie sucht, findet hier ideale Bedingungen vor.