PJ-Tertial Unfallchirurgie in Klinikum Chemnitz (5/2024 bis 9/2024)

Station(en)
N 061
Einsatzbereiche
OP, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Mein Tertial in der Chirurgie in Chemnitz war insgesamt echt schön! Zu aller erst muss ich Frau Rosi Lange loben, die wirklich einen unfassbar engagierten und guten Job als Koordinatorin und Ansprechpartnerin der PJler leistet. Sie hat sich jederzeit unserer Belange angenommen und dabei immer schnelle, effektive Lösungen präsentiert. Echt spitze!
Generell: In der Chemnitzer Chirurgie muss man mindestens eine Hälfte der Tertial-Zeit entweder in der Allgemein- oder Unfallchirurgie absolvieren. Die restlichen Rotationen kann man je nach Verfügbarkeit frei wählen; wer früh dran ist, bekommt seine Wünsche eher. Chemnitz zahlt im nationalen Vergleich sehr gut. Mittlerweile sogar noch besser. Zu meiner Zeit gab es einmal die Woche Studentenunterricht. Im offiziellen Weiterbildungsplan stehen mittlerweile zwei Fortbildungen die Woche. Chirurgie beginnt früh! Meist gegen 6:30 oder 6:45 Uhr. Die Ärzte und Pflege waren generell sehr nett. Ein großes Plus ist, dass die Pflege in Sachsen die BEs tätigen kann und das somit nicht an den PJlern hängen bleibt. Wenn man mag, darf man aber gerne überall helfen. Je nach Station und Ärzten durfte man teils deutlich früher gehen, insofern nichts Wichtiges mehr anstand.
Kantine: Das Essen ist hier wirklich nicht so gut. Man bekam 6€ pro Tag und konnte sich damit kaufen was man wollte. Meist hab ich gepreppt oder Salat gegessen und mit meinem restlichen Kontingent Getränke oder Süßigkeiten für die Stationen geholt.
Rotationen: Ich war zuerst in der Thorax-, dann Kinder- und zu guter Letzt in der Orthopädie, Unfall- u. Handchirurgie.
Thoraxchirurgie: Total gut! Ich wollte nie operieren, aber nach meinen vier Wochen hier konnte sogar ich mir das vorstellen. Die Fachärzte und Oberärzte waren total nett und man durfte super viel im OP unter Anleitung machen.
Kinderchirurgie: Hier macht man nicht so viel selbst, aber der leitende OA nimmt einen mindestens einmal die Woche mit und hält Frontalunterricht. Auch die für die Studenten zuständige Fachärztin ist super. Die Kinderchirurgie hatte drei Tage in der Woche OPs. Sehr zu empfehlen ist es hier einen späteren Dienst mitzumachen, da man dann mit einer Ärztin/einem Arzt allein ist, mehr sieht und mehr macht.
Unfallchirurgie / Ortho: Dies war meine Pflichtrotation und meine least favorite. Das Team ist riesig, es gibt so einige Stationen zu besetzen, sehr viele Patienten und entsprechend viele OPs, in denen man als PJler teils gebraucht wird (z.B. bei Hüft-TEPs). Während meiner Zeit ist die gesamte Abteilung in einen neuen Anbau gezogen und dadurch bin ich etwas durchs Raster gefallen, was aber nicht weiter schlimm war. Die Ärzte waren engagiert und gerade in der Notaufnahme hat man sehr viel gesehen. Meine Empfehlung ist möglichst viel dort abzuhängen, insofern nicht zu viele Studenten dort sind.
Fazit: Wider Erwarten war mein Tertial am Klinikum Chemnitz das Schönste meiner drei Tertiale. Ich habe viel gesehen und gelernt. Man fühlt sich hier als PJler im Vergleich zu anderen Kliniken nicht als selbstverständlich betrachtet.
Bewerbung
PJ-Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Prüfungsvorbereitung
Bildgebung
Tätigkeiten
Chirurgische Wundversorgung
Mitoperieren
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Braunülen legen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
745€

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2