Insgesamt sehr angenehmes Tertial, auch ohne ausgeprägtes Interesse an einem operativen Fach. Die Chirurgie gliedert sich in drei große Bereiche: Proktologie, bariatrische Chirurgie sowie Allgemeinchirurgie (u. a. Hernien, Schilddrüse etc.). Täglich laufen drei Operationssäle. Als PJ-Studierender kann man jederzeit mit in den OP gehen. Bei fehlendem OP-Interesse wird die OP-Teilnahme in der Regel nur bei Personalknappheit eingefordert; alternativ sind Stationsarbeit, ZNA/Aufnahmen oder die Mitarbeit in Sprechstunden möglich.
ZNA und Aufnahmen bestehen überwiegend aus geplanten, selektiven Fällen, seltener aus Notfällen (z. B. Hernien, Divertikulitis).
Täglich Rötngenbesprechung, einmal die Woche Tumorkonferenz.
Das Team ist sehr freundlich. Assistenzärztinnen auf Station freuen sich über Mitarbeit, auch wenn es immer wieder auch unterbesetzt ist, ebenso Oberärztinnen und der Chefarzt. Besonders hervorzuheben ist Frau Schwarz im Sekretariat, die sich wirklich um alle organisatorische Belange der PJ-Studierenden kümmert und jederzeit ansprechbar ist. Und auch Prof. Senkal ist sehr interessiert daran, dass es den PJlern gut geht und fragt regelmäßig nach, wie es läuft.
Täglich ist morgen kurz Visite auf Station mit einem Oberarzt oder Facharzt. Man kann auch mit zur Chefarztvisite auf die Panoramastation.
Rotationen in die Unfallchirurgie für 2-4 Wochen ist vorgesehen, zusätzlich bei Bedarf in Gefächirurgie, Plastische Chirurgie oder Kinderchirurgie möglich nach Rücksprache.
Examensvorbereitung mit Prof. Senkal ist vorgesehen.
Negativ:
Keine Parkmöglichkeiten!
Täglich soll man bis zur Spätbesprechung am Nachmittag bleiben (15:30 Uhr), allerdings reicht es meist, wenn ein Pjler da ist, falls doch dringend Assistenz im OP gebraucht wird.
Wie im PJ allgemein gilt: Der eigene Lernerfolg hängt stark von Eigeninitiative ab. Wer eine PJ-Stelle sucht, bei der man eng angeleitet und an die Hand genommen wird, ist hier eher nicht richtig. Wer jedoch selbstständig arbeiten möchte und sich selbst engagieren möchte, grundlegende operative Abläufe sehen und mitarbeiten will, findet hier gute Bedingungen, auch wenn man kein allzu großes Interesse an einer chirurgischen Abteilung hat.